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Zahl illegal in Griechenland Eingereister bleibt niedrig

Flüchtlingsdeal entscheidet über das Schicksal der Migranten Salzburg24
Flüchtlingsdeal entscheidet über das Schicksal der Migranten

Die Zahl an Migranten und Flüchtlingen, die aus der Türkei nach Griechenland kommen, bleibt im Vergleich zu den vergangenen Monaten niedrig. In den vergangenen 24 Stunden setzten 110 Menschen aus der Türkei über. Dies teilte der Stab für die Flüchtlingskrise am Samstag in Athen mit. Am Freitag waren es nur zwei Menschen.

Die Zahl der Migranten und Flüchtlinge bleibt damit deutlich niedriger als in den vergangenen Monaten. Im Februar setzten nach Angaben des UNO-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) im Schnitt noch täglich etwa 2.000 Menschen über, im März knapp 870 am Tag. Im April sank die Zahl noch mehr: Es kamen im Durchschnitt nur noch 121 Menschen am Tag in Griechenland an.

Seit Inkrafttreten des Flüchtlingspakts der EU mit der Türkei am 20. März können Migranten, die illegal von der Türkei nach Griechenland gelangen, zurückgeschickt werden. Bisher sind im Rahmen dieses Pakts nach griechischen Polizeiangaben 441 Schutzsuchende in die Türkei ausgewiesen worden. Das Programm kommt hauptsächlich wegen Personalmangels nicht gut voran. Auf den griechischen Inseln warten mehr als 8.500 Menschen auf die Prüfung ihres Asylantrags.

(Quelle: S24)

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