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Zahlen und Fakten zur Wahl Alexander Van der Bellens

Van der Bellen ist seit einem Jahr im Amt. APA/Hans Punz
Van der Bellen ist seit einem Jahr im Amt.

Alexander Van der Bellen ist - seit einem Jahr - der erste Bundespräsident Österreichs, den weder SPÖ noch ÖVP ins Rennen geschickt haben. Der langjährige Grünen-Chef bestritt den längsten Hofburg-Wahlgang der Zweiten Republik als unabhängiger Kandidat - und konnte letztlich seinen Kontrahenten Norbert Hofer (FPÖ) klar mit 53,8 Prozent schlagen.

Der FPÖ-Kandidat wäre der mit Abstand jüngste Bundespräsident geworden - Van der Bellen ist hingegen mit seinen 73 Jahren bei der Angelobung am 26. Jänner 2017 der Zweitälteste hinter Theodor Körner (SPÖ), der zu Beginn der ersten Amtszeit 78 Jahre zählte.

Van der Bellens Wahlergebnis "besser" als Fischers

Nicht nur mit Erfahrung, auch vom Ergebnis her zog Van der Bellen gut ausgestattet in die Hofburg ein. Bei der von der FPÖ initiierten und vom VfGH angeordneten Wiederholung der Stichwahl konnte er seinen zunächst nur schmalen Vorsprung bedeutend ausbauen. Mit 53,8 Prozent kam er letztlich auf Platz 7 der 13 Volkswahlen seit 1951 - während die aufgehobene Stichwahl vom Mai (mit 50,4 Prozent für Van der Bellen) den knappsten Ausgang hatte. Van der Bellens endgültiges Ergebnis war sogar etwas besser als das seines Vorgänger Heinz Fischer beim ersten Amtsantritt im Jahr 2004.

(APA)

(Quelle: S24)

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