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Zu laute Musik: Streit in Justizanstalt Graz endete mit Messerstichen

Zwischen den Zellengenossen dürfte ein Streit wegen als zu laut empfundener Musik ausgebrochen sein (Symbolbild). Bilderbox
Zwischen den Zellengenossen dürfte ein Streit wegen als zu laut empfundener Musik ausgebrochen sein (Symbolbild).

Ein Streit unter zwei Häftlingen hat in der Justizanstalt Karlau in der Nacht auf Samstag einen Schwerverletzten gefordert. Ein 25-Jähriger attackierte seinen Zellengenossen im Brustbereich und an den Armen mit einem Messer und einem Schraubendreher.

Der 29-Jährige musste im Krankenhaus operiert werden, hieß es vonseiten der Landespolizeidirektion Steiermark am Samstag.

Streit wohl wegen zu lauter Musik

Zwischen dem 25-jährigen Rumänen und seinem 29-jährigen Landsmann dürfte in der Nacht ein Streit wegen als zu laut empfundener Musik ausgebrochen sein. Die Auseinandersetzung eskalierte gegen 3.45 Uhr, wobei der 25-Jährige mehrmals mit einem Tafelmesser und einem Schraubendreher auf den Älteren einstach. Der Beschuldigte zeigte sich laut Polizei geständig.

Justizanstalt Graz: Tatwaffen sichergestellt

Das Kriminalreferat des Stadtpolizeikommando Graz führte die Ermittlungen durch. Die Tatwaffen wurden sichergestellt, weitere Erhebungen seien noch im Gange, und nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen werde der Beschuldigte an die Staatsanwaltschaft angezeigt.

(APA)

Aufgerufen am 19.11.2018 um 03:59 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/zu-laute-musik-streit-in-justizanstalt-graz-endete-mit-messerstichen-60202048

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