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Zwei Graffiti-Sprayer in Berlin von S-Bahn getötet

S-Bahn legte Notstopp ein APA (Symbolbild/AFP)
S-Bahn legte Notstopp ein

Zwei Graffiti-Sprayer im Alter von 18 und 19 Jahren sind in Berlin in der Nacht auf Montag von einer S-Bahn erfasst und getötet worden. Der Zug mit 50 Insassen legte einen Nothalt ein und konnte erst rund zwei Stunden nach dem Unfall weiterfahren. Laut Polizei wollten die jungen Männer ein Graffiti auf ein Brückengebäude nahe dem S-Bahnhof Wilhelmsruh sprühen, als der Zug der sie erfasste.

Immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen im Zusammenhang mit S- oder U-Bahnen oder auf Bahnanlagen. Erst am vorvergangenen Wochenende war auf dem Dach einer Berliner U-Bahn die Leiche eines 22-Jährigen gefunden worden. Ein wartender Fahrgast sah den leblosen Körper, als der Zug in den Bahnhof Möckernbrücke in Berlin-Kreuzberg einfuhr. Der mutmaßliche U-Bahn-Surfer starb vermutlich, als er mit dem Kopf gegen einen Stahlträger einer Brücke prallte.

Auch Unfälle von Sprayern sind nicht selten. Im Mai kam in Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen ein 29 Jahre alter Mann durch den Sog eines vorbeifahrenden Güterzugs ums Leben.

(APA/dpa)

(Quelle: S24)

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