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Zwei Soldaten der UN-Mission in Mali getötet

Bei Attacken gegen die UNO-Friedensmission im westafrikanischen Mali sind zwei Soldaten getötet und mehrere Blauhelme verletzt worden. In Ber nahe Timbuktu hätten die Soldaten im Morgengrauen eine Attacke schwer bewaffneter Kämpfer zurückgeschlagen. Die Angreifer seien mit Raketenwerfern und Maschinengewehren in Pick-ups auf eine Basis der Friedenstruppen vorgerückt, so die UNO-Mission.

Wenige Stunden später folgte die tödliche Attacke. Kämpfer griffen in Konna nahe der Stadt Mopti im Zentrum des Landes eine UNO-Basis mit Sprengsätzen an. Die UNO machte keine Angaben zur Herkunft der Opfer. Die Täter konnten zunächst nicht identifiziert werden.

Der als MINUSMA bekannte UNO-Einsatz in Mali ist nach Missionen im Südsudan und im Kongo der größte der Vereinten Nationen. Derzeit ist dort eine 15.500 Mann starke Truppe stationiert. Österreich ist bei MINUSMA laut Verteidigungsministerium mit drei Soldaten vertreten.

(APA/dpa)

(Quelle: S24)

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