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Air Race: Arch in Abu Dhabi knapp geschlagen

Hannes Arch (li.) wurde in Abu Dhabe Zweiter, hinter Erzrivalen Paul Bonhomme (mitte). Dritter wurde der Kanadier Pete McLeod. Pedrag Vuckovic Red Bull Content Pool
Hannes Arch (li.) wurde in Abu Dhabe Zweiter, hinter Erzrivalen Paul Bonhomme (mitte). Dritter wurde der Kanadier Pete McLeod.

Rennpilot Hannes Arch (46) hat sich beim Auftakt für die neue Serie des Red Bull Air Race in Abu Dhabi nur hauchdünn seinem Erzrivalen Paul Bonhomme geschlagen geben müssen. Der Brite setze sich am Samstag in der Finalrunde der besten Vier um 34 Hundertstel gegen den Steirer durch. Dritter wurde der Kanadier Pete McLeod vor Matt Hall (Australien).

Arch hatte in der vorletzten Kurve des Rennens einen Fehler, der ihn minimal von der Ideallinie zwischen den aufblasbaren "Airgates" abbrachte. "Da hab' ich sicher eine halbe Sekunde liegen gelassen", analysierte der Pilot, der grundsätzlich aber zufrieden mit seinem Ergebnis war- hatte er sich doch zum Ziel gesetzt gehabt, mindestens ins Vierer-Finale vorzustoßen. "Aber natürlich hab' ich mich am Ende geärgert - erstens, weil es so knapp war, und zweitens, weil es schon wieder Paul war."

Ewiger Zweikampf

Die beiden Air-Race-Piloten duellieren sich sei 2008, als Arch die WM für sich entschied, regelmäßig. Bonhomme ist der regierende Weltmeister von 2010. Seither gab es wegen Sicherheitsbedenken eine Rennpause. Arch zu Bonhomme: "Das Spiel geht weiter." Und Bonhomme meinte bei der Sieger-PK: "Es war heute echt harte Arbeit, Hannes zu schlagen."

Abu Dhabi markierte den Neustart des spektakulären "Flugzeug-Slaloms", mit einheitlichen Motoren, Propeller- und Abgasanlagen der Maschinen, dem Verbot von gefährlichen Kunstflugfiguren und Beschränkungen bei Tempo und Kurven-Fliehkräften. Arch: "Bonhomme und ich haben in Abu Dhabi vor allem auch gezeigt, dass es schon bisher nicht nur an unseren Motorstärken lag, dass wir vorne waren. Das Rennen gibt mir jedenfalls Vertrauen, dass meine Form stimmt."

Sieben Rennen auf drei Kontinenten

Bis der Air Race-Weltmeister 2014 gekürt ist, stehen noch sieben Rennen in drei Kontinenten auf dem Kalender, das nächste am 13. April in Rovinj - damit ist es jenes Event, das am nächsten zu Österreich ausgetragen wird. Wegen des beschränkten Platzes in dem kroatischen Küstenort werden dafür erstmals Tickets verkauft. In Abu Dhabi und allen anderen Rennen ist der Zugang zum Air Race frei.

In der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate hatten am Wochenende wohl geschätzte hunderttausend Menschen den Kampf der High-Performance-Flieger verfolgt. Hannes Arch gönnt sich nach dem dichten Programm der Saison-Vorbereitung und des Rennwochenendes nun eine kurze Auszeit: "Ich fliege direkt von hier für sechs Tage zum Heli Skiing nach Kanada." (APA)

(Quelle: S24)

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