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Andrea Fischbacher vor Karriereende: Zeichen stehen auf Abschied

Bei der Salzburgerin stehen die Zeichen auf Abschied. EXPA/Groder/Archiv
APA15805564 - 28112013 - BEAVER CREEK - VEREINIGTE STAATEN VON AMERIKA: Andrea Fischbacher (AUT) am Mittwoch, 27. November 2013, w?hrend dem Pressegespr?ch des ?SV Damenteam in Beaver Creek (USA). Der alpine Ski- Weltcup wird an den zwei kommenden Wochenenden mit elf Rennen in Nordamerika fortgesetzt. APA-FOTO: EXPA/JOHANN GRODER

Auch bei der Salzburgerin Andrea Fischbacher stehen die Zeichen offenbar auf Abschied. Die Super-G-Olympiasiegerin von 2010 lädt am 10. Juni nach Gaflenz zum Gespräch über ihre Zukunftspläne. Am oberösterreichischen Standort ihres Sponsors (Harreither) hatte schon Renate Götschl 2009 ihren Rücktritt bekannt gegeben.

Sollte die 29-jährige Salzburgerin tatsächlich das Handtuch werfen, ist sie die Nächste in der Reihe der prominenten ÖSV-Rücktritte. Nach Marlies Schild (nunmehrige Raich) im Vorjahr hatten sich zuletzt auch Skispringer Wolfgang Loitzl, die Kombinierer Mario Stecher und Christoph Bieler sowie aus dem Alpinbereich Regina Sterz, Slalom-Doppelweltmeister Mario Matt und erst am Montag Nicole Hosp von der großen Bühne verabschiedet.

Zettel und Raich lassen Zukunft noch offen

Bei den ÖSV-Damen dürfte es nicht der letzte Rückzug gewesen sein, auch wenn die bereits 34-jährige Elisabeth Görgl ebenso weitermachen wird wie bei den Herren der 36-jährige Slalom-Spezialist Reinfried Herbst. Bei Kathrin Zettel (28) und Jung-Ehemann Benjamin Raich sind die Entscheidungen noch offen. Der 37-jährige Tiroler soll aber mit einer Fortsetzung bei weiter reduziertem Einsatzprogramm (nur noch Riesentorlauf) liebäugeln.

Ein Rücktritt von Weltcup-Gesamtsiegerin Anna Fenninger ist auszuschließen, auch wenn diese laut Medienberichten damit "gedroht" hat. Die vom deutschen Manager Klaus Kärcher betreute Salzburgerin und der ÖSV haben einiges auszusortieren, der "Round Table" dazu soll Mitte Juni über die Bühne gehen. Allerdings ohne ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, der lieber nur direkt mit der Athletin spricht. Generalsekretär Klaus Leistner und Sportchef Hans Pum werden deshalb mit Fenninger und Kärcher zusammentreffen.

WM 2023 in Saalbach oder St. Anton?

Davor steigt diese Woche noch die FIS-Kalenderkonferenz (750 Teilnehmer, über 100 Sitzungen) in der bulgarischen Schwarzmeer-Stadt Warna. Die Entscheidung über den österreichischen Kandidaten für die Alpine Ski-WM 2023 wird erst nach der für 26./27. Juni in Seefeld angesetzten ÖSV-Länderkonferenz fallen. Und zwar auf Basis der überarbeiteten Konzepte der beiden Bewerber Saalbach und St. Anton.

(APA)

(Quelle: S24)

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