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Bittere Niederlage für Red Bull Salzburg in der Schlussminute

"Diese Niederlage war unnötig", meinte Headcoach Gregg Poss nach dem Spiel. FMT-Pictures/TA
"Diese Niederlage war unnötig", meinte Headcoach Gregg Poss nach dem Spiel.

Der EC Red Bull Salzburg unterlag am Donnerstag im Heimspiel der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) gegen den EHC LIWEST Black Wings Linz vor 2.721 Zuschauern mit 4:5. Der entscheidende Treffer der Linzer fiel in der Schlussminute, nachdem die Salzburger erst kurz davor noch ausgeglichen hatten. 

Beim dritten Saisonduell mit den Black Wings Linz mussten die Red Bulls wieder auf sechs Stammkräfte plus den gesperrten Alexander Cijan verzichten, freuten sich dafür aber über das Debüt des neuen slowakischen Verteidigers Martin Stajnoch. An seiner Stelle wurde Manuel Latusa, der wegen einer Sprunggelenksverletzung noch länger ausfällt, aus dem Kader abgemeldet. Dario Winkler und Lucas Birnbaum feierten ihr EBEL-Saison-Debüt und verstärkten neben ihren AHL-Teamkollegen Lukas Kainz und Daniel Wachter die Mannschaft.

Salzburg geht zu Beginn in Führung

Die Red Bulls nahmen sofort ein hohes Tempo auf und rissen die Partie in den ersten Minuten förmlich an sich. Salzburgs Führung in der achten Minute war die logische Folge, Ryan Duncan traf im Powerplay und nutze die Vorlage, nachdem die Scheibe von der Bande hinter dem Tor direkt zum ihm zurücksprang. Erst dann kamen die Linzer richtig in die Partie und drehten das Spiel mit einem Doppelschlag in der 15. und 16. Minute zu ihren Gunsten. Doch eine Sekunde vor der Pause traf Martin Stajnoch von halblinker Position per Direktabnahme zum verdienten 2:2-Ausgleich und feierte damit einen perfekten Einstand.

Im zweiten Durchgang sahen die begeisterten Zuschauer einen offenen Schlagabtausch. Es ging schnell hin und her, beide Teams hielten sich nicht mit Spielereien in der neutralen Zone auf. Ryan Duncan hatte in der 24. Minute nach einem Breakaway die Chance auf die neuerliche Führung. Es sollte aber bis zur 35. Minute dauern, bis Brant Harris nach einem geduldig gespielten Powerplay vor dem Tor von Linz‘ Michael Ouzas an den Rebound kam und zum 3:2 einnetzte. Luka Gracnar hielt seinen Kasten im zweiten Abschnitt sauber und sicherte damit die knappe Führung nach 40 Minuten ab.

Zwei Treffer in den letzten Minuten

13 Sekunden nach Wiederbeginn im Schlussdrittel nutzten die Gäste eine Verwirrung vor dem Salzburger Tor und glichen wieder aus. Dann folgten fast vier Minuten 3:5-Unterzahl, in denen Luka Gracnar einige Chancen zunichtemachte, aber das vierte Linzer Tor dennoch nicht verhindern konnte. Die Red Bulls machten weiter, stürmten unaufhörlich nach vorn und wurden in der 58. Minute – in Unterzahl – tatsächlich belohnt. Ryan Duncan traf nach einem unwiderstehlichen Solo durch die Abwehr und machte sein Doppelpack perfekt. Doch 38 Sekunden vor dem Ende erzielte Corey Locke doch noch den Siegestreffer der Linzer und die Salzburger gingen trotz einer ungemein spannenden Schlussphase leer aus.

(Quelle: S24)

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