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Der EC Red Bull Salzburg steht gegen den KAC im Halbfinale

Mit Schwerstarbeit qualifizierte sich EC Red Bull Salzburg gegen die Grazer 99ers zum zwölften Mal in Folge für das Halbfinale. GEPA/Red Bull
Mit Schwerstarbeit qualifizierte sich EC Red Bull Salzburg gegen die Grazer 99ers zum zwölften Mal in Folge für das Halbfinale.

Mit viel Herz, Leidenschaft und offensiven Sturmdrängen schickte der EC Red Bull Salzburg die Graz 99ers in den Urlaub und steht im Halbfinale. Mit den Capitals, Bozen und dem KAC komplettieren die Red Bulls die „Final four“. Dort wartet nun die Klagenfurter.

Salzburg startete druckvoll in das Spiel. Mit der von Coach Greg Poss geforderten „Spiel-7-Mentalität“ zwangen die Salzburger Athleten den Steirern ihr Spiel auf. Ryan Duncan, Kapitän Matthias Trattnig und Daniel Welser scheiterten nach schönen Kombinationen am Grazer Schlussmann Dahm. Nach Vorarbeit von Welser schob Brett Olson in der 10. Minute den zurückspringenden Puck zum verdienten 1:0 im Tor ein. Nach einer Unachtsamkeit gelang Alexander Feichtner (18.) von den 99ers ein sehr schöner Treffer zum Ausgleich – Ex-Bulle Beach bereitete diesen mustergültig vor. Oliver Setzinger stellte kurz vor dem Ende des ersten Drittels den Spielverlauf mit dem 1:2 völlig auf den Kopf.

Offensiver Sturmlauf von Salzburg

Die Bullen rennen wie zu Beginn stürmisch in Richtung gegnerisches Tor an. Herburger, Olson und Raffl sind jedoch vom Pech verfolgt. Die Grazer änderten ihre Taktik im Vergleich zum dritten Spiel, attackierten viel früher und wirkten entschlossener. Salzburg tat sich diesmal viel schwerer und traf vor dem Tor teilweise die falschen Entscheidungen. Im Spielaufbau schlichen sich immer wieder unnötige Fehler ein. Von einem Selbstläufer konnte an diesem tag keine Rede sein.

Sturm und Drangphase wurde belohnt

Nach Vorarbeit von Alexander Pallestrang erlöste Olson (35.) mit seinem Doppelpack und einer Routine-Aufgabe die roten Bullen. Die Torschuss-Statistik war für das Mitteldrittel bezeichnend – 20:2 auf Seiten der Hausherren. Die Ausbeute mit einem Treffer dafür fiel jedoch zu gering aus. Im letzten Drittel gab es einen offenen Schlagabtausch mit dem besseren Start für die Heimischen Eis-Cracks. Welser hatte in der 45. Minute vor dem leeren Tor die Entscheidung am Schläger, verfehlte allerdings den Puck. Michael Boivin (50.) vergab nach einem Penalty die große Gelegenheit auf die Führung der Gäste. Thomas Raffl wurde zwei Minuten später von Ryan Duncan ideal ins Szene gesetzt und netzte zum 3:2-Endstand ein.

Spiel 5: EC Red Bull Salzburg – Moser Medical Graz 99ers 3:2 (1:2,2:2,-:-)

TORE: Olson (10., 35.), Raffl (52.); Feichtner (18.), Setzinger (19.)

 

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(Quelle: S24)

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