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Die Eishockey-Finalserie ist wieder ausgeglichen

Der KAC hat die Finalserie gegen Red Bull Salzburg wieder ausgeglichen.

Hochspannung herrschte in der ausverkauften Salzburger Eisarena vor dem vierten Finalspiel der Erste Bank Eishockey Liga zwischen dem EC Red Bull Salzburg und dem EC-KAC. Vor den Augen des gesperrten Verteidigers Daniel Welser begannen die Red Bulls wie gewohnt offensiv und führten in den ersten fünf Minuten die Scheibe. Erst ab ihrem ersten Powerplay waren die Gäste aus Kärnten auch gefährlich und blieben es danach in einem fürderhin ausgeglichenen Drittel, denn der KAC hatte noch zwei weitere Überzahlspiele und war einem Treffer näher als die Salzburger. Reinhard Divis rettete einige Male großartig, u.a. auch nach einem Solo von Thomas Hundertpfund, der allein vorm Tor zum Abschluss kam. Prinzipiell hatten die Salzburger im Spiel 5 gegen 5 die etwas besseren Karten, waren aber zu oft in Unterzahl.

Im zweiten Abschnitt war das Spiel von Beginn an offen, beide Seiten fuhren hohes Tempo und lieferten sich einen abwechslungsreichen Kampf. Aber die Salzburger fanden nicht wie gewohnt zu ihrem Spiel, während der KAC immer öfter brenzlige Situationen vor dem Salzburger Tor erzeugte. Reinhard Divis stand öfter im Brennpunkt als ihm lieb war und hielt seiner Mannschaft lange den Rücken frei, doch in der 34. Minute schlenzte Thomas Hundertpfund die Scheibe irgendwie am Salzburger Torhüter vorbei und brachte die Gäste zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient in Führung. Auch die Red Bulls hatten im Powerplay noch ein, zwei gute Möglichkeiten, mussten aber nach 40 Minuten mit dem 0:1-Rückstand in die Kabine gehen und eine andere Taktik gegen einen heute sehr gut vorbereiteten KAC finden.

Und das machten die Salzburger. Über verstärkten Kampf erhöhten sie etwa ab der 45. Minute den Druck, spielten entschlossener zum Tor. Vorher hatte aber der KAC noch gute Möglichkeiten, die Red Bulls konnten sich wieder einmal bei Reinhard Divis bedanken.

In der 48. Minute lag die Scheibe frei vor dem KAC-Tor, aber der Kärntner Goalie Andy Chiodo reagierte am schnellsten, richtiges Play-Off-Eishockey eben. Aber in der 52. Minute erlöste dann Martin St. Pierre mit einem satten Schuss von halbrechter Position sein Team und traf zum Ausgleich, der schließlich auch in die Verlängerung führte. Nach dem Ausgleichstreffer spielten die Red Bulls plötzlich viel freier auf . man merkte richtig, wie ihnen eine Last von den Schultern gefallen ist . und machten nun bis zum Ende der regulären Spielzeit mehr oder weniger das Spiel, ohne aber noch einmal zu treffen.

Auch in der Verlängerung waren die Red Bulls die aktivere Mannschaft, ein paar Mal rutschte der Puck nur knapp am Tor vorbei. In der 64. Minute aber erwischten die Kärntner die Scheibe an der blauen Linie, fuhren zu zweit einen Konter gegen einen Verteidiger, und Tyler Spurgeon ließ sich die Chance nach schönem Querpass nicht entgehen und schoss zum 2:1-Endstand ein. Der KAC glich damit in der Finalserie wieder aus und gewann erstmals in dieser Saison in Salzburg . so wie noch die Red Bulls letzten Dienstag in Klagenfurt ihren Premierensieg feierten. Es bleibt spannend.

ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA | 4. Finalspiel EC Red Bull Salzburg - EC-KAC 1:2 (0:0, 0:1, 1:0) n.V. Tore: St. Pierre (52.) resp. Hundertpfund (34.), Spurgeon (64.)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 21.08.2019 um 10:48 auf https://www.salzburg24.at/sport/die-eishockey-finalserie-ist-wieder-ausgeglichen-59174386

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