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Drei Fragen an Anna Fenninger

APA17493530-2 - 16032014 - LENZERHEIDE - SCHWEIZ: ZU APA-TEXT SA - SKI-ALPIN WELTCUPFINALE 2014 - Anna Fenninger (AUT) mit der RTL-Weltcupkugel am Sonntag, 16. M?rz 2014, nach dem 2. Durchgang des Riesentorlaufs der Damen beim Weltcup Finale in Parpan-Lenzerheide. APA-FOTO: BARBARA GINDL EPA/ Gindl
APA17493530-2 - 16032014 - LENZERHEIDE - SCHWEIZ: ZU APA-TEXT SA - SKI-ALPIN WELTCUPFINALE 2014 - Anna Fenninger (AUT) mit der RTL-Weltcupkugel am Sonntag, 16. M?rz 2014, nach dem 2. Durchgang des Riesentorlaufs der Damen beim Weltcup Finale in Parpan-Lenzerheide. APA-FOTO: BARBARA GINDL

Drei Fragen an die Salzburger Skirennläufein Anna Fenninger (24), die nach dem alpinen Ski-Gesamtweltcup am Sonntag in Lenzerheide auch die Riesentorlauf-Disziplinwertung für sich entschieden hat.

APA: Wie schwierig war es, die große Kristallkugel in die Höhe zu stemmen?

Fenninger: "Sie ist schon sehr schwer! Jeder sagt, du musst trainieren, um sie zu heben. Aber die ganzen Emotionen halfen mir, sie hochzuheben. Es war alles wie ein Film. Als ich oben auf dem Podest stand und die Kugel hatte, war es sehr emotional. Und dann gehen dir so viele Gedanken durch den Kopf: Ich bin nun die beste Skiläuferin der Welt. Das kann ich nicht glauben, dass das wahr ist!"

APA: An was denkt man da alles?

Fenninger: "Ich habe darüber nachgedacht, was alles passiert ist. Da waren einige Jahre harte Arbeit dabei für die Kugel. Ich möchte die harten Zeiten aber auch nicht missen. Es war ein harter Kampf mit mir selbst, als ich in den Weltcup gekommen bin. Ich musste in dieser Zeit so viel lernen. Das alles macht dich stark. Ich weiß nun, was ich tun muss, um stark zu sein. Es war jetzt einfach nur schön, das zu gewinnen und zu genießen."

APA: In den vergangenen Tagen ist so viel Positives passiert, aber heute war auch noch einmal ein wichtiges Rennen für Sie. Wie sind Sie reingegangen?

Fenninger: "Es war heute schon um vieles weniger Spannung. Ich wusste, es geht um was und ich will das unbedingt, der Riesentorlauf ist mir eine Herzensangelegenheit. Aber ich war nicht nervös. Ich habe probiert, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Meini (Trainer Meinhard Tatschl/Anm.) hat gesagt, denk nicht nach, mach einfach einen guten Trainingslauf, du kannst es. Und das habe ich dann einfach gemacht. Und es hat funktioniert."

APA

(Quelle: S24)

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