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EBEL-Finale: Salzburg nach zwei Heimspielen in Bozen gefordert

Die Eis-Bullen wollen auch in Bozen weiterjubeln. Red Bull / GEPA
Die Eis-Bullen wollen auch in Bozen weiterjubeln.

Im großen EBEL-Finale geht es zwischen Red Bull Salzburg und HCB Südtirol am Donnerstag (20.20 Uhr) und Freitag (20.20 Uhr) in Bozen weiter. Die ersten beiden Spiele gingen in der Mozartstadt über die Bühne. Beide Teams fuhren jeweils einen Sieg ein und wollen nun die Führung in der "best of seven"-Serie übernehmen.

Die ersten beiden Finalbegegnungen haben die erwartet engen Duelle und das Aufeinanderprallen zweier gegensätzlicher Spielstile widergespiegelt. Die "Füchse" aus Südtirol überzeugten einmal mehr mit einer starken Defensive, gegen die Salzburg vor allem beim 2:1-Sieg der Bozner im ersten Spiel kein Rezept fand. "Ich denke, sie werden weiter an ihrem defensiven Konzept festhalten", meinte Salzburg-Keeper Bernhard Starkbaum. "Wir konzentrieren uns wieder auf unser Spiel und wollen den Gegner unter Druck setzten."

Mit vier Linien gegen HCB Südtirol

Salzburgs Coach Greg Poss erwartet in den kommenden beiden Spielen in Bozen ein ähnlich ausgeglichenes Duell. "Jedes Spiel ist extrem eng. Wir werden wieder alles reinwerfen müssen, um sie zu knacken", sagte der US-Amerikaner, der an dem 3:0-Erfolg vom Montag anknüpfen will. "Wir müssen auf jeden Fall so weitermachen wie im zweiten Spiel in Salzburg und wollen mit wieder mit vier Linien spielen".

Bozen ist eine Heimmacht

Vor eigenem Publikum erwartet Poss allerdings anders auftretende Südtiroler. "Sie werden versuchen, das Spiel selbst zu machen", meinte der 52-Jährige. Zu Hause präsentierte sich Bozen zuletzt stark, gewann acht seiner vergangenen neun Heimspiele bzw. zuletzt vier am Stück. "In Bozen erwarten wir nun einen Hexenkessel", zeigte sich auch Starkbaum gewarnt.

Zwei Finalspiele binnen 24 Stunden

Die Tatsache, dass zwischen der dritten und vierten Finalpartie nur 24 Stunden liegen, sei für beide Mannschaften kein Problem. "Für uns ist es nichts Neues, zwei Spiele binnen zwei Tagen zu absolvieren. Wir kennen das aus dem Grunddurchgang. Im Play-off ist die Intensität aber natürlich intensiver", sagte Bozen-Kapitän Alexander Egger.

(APA)

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