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Salzburg erkämpft Punkt gegen Capitals

Der EC Red Bull Salzburg musste sich im Heimspiel der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) gegen die Vienna Capitals mit 2:3 nach Penalty-Schießen geschlagen geben. Die Salzburger holten zweimal einen Rückstand auf und waren im Schlussdrittel sowie in der Verlängerung dann das bessere Team, hatten am Ende aber kein Glück in der Entscheidung.

Das Spiel war sofort spannend, beide Teams drückten nach vorn, trafen aber jeweils auf eine gut stehende Abwehr. Anfangs erspielten sich die Capitals die besseren Möglichkeiten. Als sie in der zehnten Minute in Führung gingen, kam das allerdings doch überraschend, denn Salzburgs Torhüter Steve Michalek hatte bei dem Flachschuss von Andreas Nödl aus dem linken Bullykreis keine Sicht und musste die Scheibe passieren lassen. Fünf Minuten später legte Ryan Duncan mit einem starken Pass in den Slot für Brent Regner auf und der glich per Handgelenksschuss aus Halbdistanz aus.

Nach 2-maliger Aufholjagd verlieren die Red Bulls das erste Heimspiel in der Pick-Round gegen die spusu Vienna Capitals mit 2:3 im Penalty Shootout! #headsup #RBSVIC #WeAreHockey #RedBullsGameday #PickRound

Gepostet von EC Red Bull Salzburg am Freitag, 15. Februar 2019

Capitals legen vor

Im zweiten Abschnitt legten zunächst die Capitals wieder vor, Peter Schneider vollendete eine Kombination zur 2:1-Führung (23.). Danach waren die Red Bulls weiterhin defensiv beschäftigt, mussten u.a. zwei Unterzahlspiele mit vielen verdeckten Schüssen überstehen. In der 34. Minute wurden die Salzburger endlich belohnt, Matthias Trattnig traf im Powerplay aus vollem Lauf von der rechten Seite, nachdem er sich kurz davor an der Bank noch einen neuen Schläger zuwerfen ließ.

Salzburg im Schlussdrittel gefährlich

Im Schlussdrittel übernahmen die Red Bulls in den ersten Minuten nun Großteils die Initiative und stellten Wiens Abwehr vor Probleme. Aber die Gäste konnten sich immer wieder befreien und blieben nach vorn gefährlich, so dass beide Teams in einem ausgeglichenen Spiel abwechselnd zu nicht allzu zwingenden Möglichkeiten kamen. In der 53. Minute hatte Jean Philippe Lamoureux Schwierigkeiten bei zwei harten Schüssen von Bobby Raymond, hielt die Rebounds aber fest. Zum Ende hin häuften sich die Chancen der Salzburger, immer öfter brannte es vor dem Wiener Tor. Aber die Scheibe sollte nicht reingehen, es ging in die Verlängerung.

Capitals gewinnen Penalty-Schießen

Auch dort hatten die Red Bulls zwei, drei echte Torchancen und waren dem Sieg näher als die Caps. Schließlich musste das Penalty-Schießen entscheiden und da hatten die Wiener das Glück auf ihrer Seite. Peter Schneider traf als einziger Schütze und sicherte damit den Gästen den zweiten Punkt. Die Red Bulls haderten etwas mit dem Schicksal, haben aber zumindest den ersten Punkt in der Pick Round angeschrieben.

(Quelle: SALZBURG24)

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