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EC Red Bull Salzburg unterliegt in Graz

Die Salzburger mussten die erste Niederlage einstecken. Red Bull/GEPA
Die Salzburger mussten die erste Niederlage einstecken.

Der EC Red Bull Salzburg musste sich im Playoff-Viertelfinale der Erste Bank Eishockey Liga auswärts gegen die Moser Medical Graz 99ers mit 0:4 geschlagen geben. Es war der erste Grazer Sieg in der Best-of-Seven-Serie, die Red Bulls führen nun mit 3:1 nach Siegen.

Ohne die Rekonvaleszenten Bobby Raymond und Andreas Kristler, gingen die Red Bulls in die vierte Begegnung mit den Graz 99ers. Und sie begannen hochkonzentriert, hatten in der dritten Minute die erste Möglichkeit mit Peter Hochkofler, der aus kurzer Distanz von Graz-Goalie Sebastian Dahm gestoppt wurde. Bis zum ersten Powerplay der Hausherren in der siebenten Minute spielten fast nur die Red Bulls, in Unterzahl musste aber auch Salzburgs Torhüter Bernhard Starkbaum erstmals eingreifen. Danach war die Partie offen, es gab ein schnelles Hin und Her mit guten Schüssen auf beiden Seiten. Vor der Drittelpause hatten die Red Bulls zwei Überzahlspiele nacheinander und erzeugten dabei etliche Einschussmöglichkeiten, aber Sebastian Dahm war jedes Mal dazwischen und so blieb es nach 20 Minuten beim 0:0.

Graz und Salzburg machen Druck

Im zweiten Durchgang machten beide Teams so weiter und kämpften um jeden Zentimeter Eis. Der Grazer Daniel Natter hatte in der 24. Minute die bis dahin beste Chance, scheiterte aber völlig frei aus Halbdistanz an Bernhard Starkbaum. Kurz danach verzog Oliver Setzinger nur knapp, im Gegenzug verfehlte Thomas Raffl bei einem Konter das Gehäuse nur um Haaresbreite. In der 28. Minute hatte Daniel Welser die Führung auf dem Schläger, konnte vorm Tor aber nur mit Rückhand abschließen. Dann gelang den Grazern der erste Treffer durch einen Blue-liner von Matthew Pelech, Bernhard Starkbaum hatte dabei keine Sicht. Die Steirer setzten nach, kamen danach noch zu zwei, drei richtig guten Chancen, ehe sich die Red Bulls wieder fingen und dagegenhielten. Doch in der 39. Minute schoss Evan Brophey ansatzlos aus der Drehung und traf neuerlich für die Graz 99ers, die nach 40 Minuten mit 2:0 führten.

Red Bull steckt Niederlage ein

Im Schlussdrittel wurde es richtig hitzig. Die Red Bulls drückten auf den ersten Treffer, während die Grazer weiter auf Augenhöhe spielten und sich jetzt aufs Kontern verlagerten, da die Salzburger pausenlos nach vorn stürmten und immer wieder für Torgefahr sorgten. Es gab aber einfach kein Durchkommen, zumal die Grazer Verteidigung dicht stand und Sebastian Dahm auf dem Posten war. In der 57. Minute vollendete Matt Siddall einen dieser Konter zur 3:0-Führung und stellte damit die Vorentscheidung her. Den Red Bulls wurde kurz darauf ein Treffer nach Videobeweis nicht anerkannt und in der 58. Minute machten die Grazer schließlich noch das Empty-Net-Tor. Die Red Bulls unterlagen somit in Graz mit 0:4 und mussten im Viertelfinale die erste Niederlage einstecken.

In der Viertelfinalserie steht es damit 3:1 für die Red Bulls. Das nächste Spiel gibt es am Mittwoch, 8. März, wieder in der Salzburger Eisarena. Spielbeginn ist um 19:45 Uhr.

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(Quelle: S24)

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