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Eishockey: Bullen gewannen Eishockey-Krimi

Fünf Tage nach dem KAC ist Titelverteidiger Salzburg ins Finale der Bundesliga eingezogen. Die Salzburger bezwangen die Vienna Capitals 4:1 und entschieden damit den Halbfinal-Thriller mit 4:3-Siegen für sich.

Die Wiener erlebten ein Deja-vu, denn nach 2006, 2007, 2008 und 2009 schieden die Capitals zum mittlerweile fünften Mal im Halbfinale gegen die Salzburger aus. Für Trainer Kevin Gaudet war es zugleich die Abschiedsvorstellung, er verlässt die Wiener nach vier Jahren.

Zu Beginn des Mitteldrittels überraschte Martin Oraze Salzburg-Schlussmann Reinhard Divis mit einem Versuch, der via Innenstange den Weg zum 1:1 ins Tor fand (23./PP). Salzburgs Konter ließ nicht lange auf sich warten, ebenfalls in Überzahl stellte Thomas Raffl mit einem wuchtigen Schuss auf 2:1 (25./PP).Die Führung der Red Bulls war verdient, aber die Gäste gaben nie auf und zeigten ohne zwei ihrer Topspieler ein großes Kämpferherz. Bei der größten Ausgleichschance traf Rafael Rotter nur das Außengestänge des Tores (53.). Die Vorentscheidung fiel durch ein kurioses und umstrittenes Tor. Nach Schuss von Ryan Duncan und Hauser-Abwehr rutschte der Puck vom Schlittschuh von Welser und der Hand von Martin Ulmer zum 3:1 ins Tor (56.), das erst nach Videostudium gegeben wurde.Den Schlusspunkt setzte Thomas Koch mit dem 4:1 im Powerplay (57.), damit endete auch das siebente Match dieser Serie mit einem Heimerfolg.

Salzburg jubelte bereits nach 84 Sekunden über einen Auftakt nach Maß. Marco Pewal bezwang Capitals-Goalie Adam Hauser gleich mit dem ersten Torschuss zum 1:0. Die Gäste taten sich ohne Francois Fortier (Fußverletzung) im Spielaufbau schwer und kamen kaum zu Chancen. Der nächste herbe Rückschlag für die Wiener war die Verletzung von Benoit Gratton.Der Capitals-Kapitän ging nach einer Matchstrafe-verdächtigen Attacke von Daniel Welser zu Boden (9.), zog sich neben einem Cut auch eine Gehirnerschütterung zu und musste das Spiel vorzeitig beenden. Salzburg blieb druckvoller, die Nervosität war im alles entscheidenden und dementsprechend umkämpften Match aber beiden Teams deutlich anzumerken.

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(Quelle: S24)

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