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Eishockey: Red Bulls als Angstgegner der Vienna Capitals

Gegen Zagreb spielten sich die Bullen (rechts) ins Halbfinale, jetzt warten die Vienna Capitals. FMT-Pictures T. A.
Gegen Zagreb spielten sich die Bullen (rechts) ins Halbfinale, jetzt warten die Vienna Capitals.

Die Red Bulls Salzburg treffen im Halbfinale der Eishockey Bundesliga (EBEL) auf die Vienna Capitals. Für die Wiener sind die Mozartstädter Angstgegner – nach 2005 hatten in Playoff-Duellen immer die Salzburger die Nase vorn.

Die Vienna Capitals bekommen es im Halbfinale der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) mit ihrem Angstgegner Red Bull Salzburg zu tun. Gegen die "Bullen" haben die Wiener seit dem Meistertitel 2005 in fünf Play-off-Duellen stets den Kürzeren gezogen. Die gegen Znojmo vorzeitig weitergekommenen Capitals gehen aber ausgeruht und als Dominator des Grunddurchgangs mit Heimrecht als Favorit in das Duell mit dem Ex-Meister, der am Freitag mit einem mühevollen 3:2-Heimerfolg nach Verlängerung gegen Zagreb den Aufstieg fixierte.

Black Wings vor Nervenprobe

Im zweiten Halbfinale wartet der KAC noch auf seinen Gegner, denn der VSV erwirkte gegen Titelverteidiger Linz mit einem überraschend glatten 6:1-Heimsieg ein Entscheidungsspiel am Sonntag (17.45 Uhr/live Servus TV) in der oberösterreichischen Hauptstadt. Die Black Wings müssen wie im Vorjahr die Nervenprobe eines Showdowns um den Aufstieg ins Semifinale überstehen, damals deklassierten sie die Capitals zu Hause mit 8:3.

Diesmal treffen die Linzer auf einen mit gestärktem Selbstvertrauen ausgestatteten VSV, der sich am Freitag im Gegensatz zu den Gästen spielfreudig und auch sehr effizient präsentierte. Angesichts dessen forderte Headcoach Rob Daum mehr Kaltschnäuzigkeit seiner Mannen ein. "Sie haben einfach aus ihren Chancen die Tore gemacht, das war der Unterschied."

Sein Gegenüber Hannu Järvenpää durfte sich über einen gelungenen Auftritt seiner Truppe freuen. "Wir sind mit dem Rücken zur Wand gestanden, aber wir haben es geschafft, das war eine richtig starke Vorstellung heute", lobte der VSV-Coach nach dem zweiten Sieg gegen die Linzer in Folge.

Für Gerhard Unterluggauer hat Linz vor Heimpublikum aber immer noch die besseren Karten. "Der amtierende Meister ist immer noch der Favorit. Aber das war ein sehr wichtiger Sieg, wir haben sehr viel Charakter bewiesen", betonte der VSV-Verteidiger. Doppeltorschütze Markus Peintner erwartet, dass die mentale Stärke entscheiden wir. "Wir sind bereit für das siebente Spiel. Es entscheiden oft die Nerven, man muss die Kleinigkeiten richtig machen."

„Rechnung mit Salzburg offen“

Die Capitals sind schon einen Schritt weiter und wollen den Spieß endlich umdrehen. "Wir haben gegen Salzburg eine Rechnung offen und wir werden alles geben, uns für die Niederlagen der vergangenen Jahre zu revanchieren", betonte Cheftrainer Tommy Samuelsson, der eine enge Serie erwartet. "Salzburg ist eine sehr gute Mannschaft und die Spieler haben hohe Qualität. Es wird auf die Kleinigkeiten ankommen. Wir müssen von Beginn an voll gehen und dürfen ihnen keinen Freiraum lassen."

Die Caps bekommen es ab Dienstag mit einer Salzburger Truppe zu tun, die sich gegen Zagreb zwar ins Halbfinale mühen musste, dabei aber gegenüber den vielen schwachen Vorstellungen im Grunddurchgang deutlich kompakter auftrat. "Wir sind quasi von unten gekommen, die Mannschaft ist besser und besser geworden und steht nun im Halbfinale. Aber es geht noch besser, wir müssen auch in schwierigen Situationen kreativ spielen", erklärte Salzburgs Cheftrainer Pierre Page.

Sein Kapitän Matthias Trattnig schob die Favoritenrolle den Wienern zu. "Im Semifinale müssen wir uns weiter steigern. Wien war heuer die beste Mannschaft und geht als klarer Favorit in die Serie." (APA)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 19.06.2019 um 09:33 auf https://www.salzburg24.at/sport/eishockey-red-bulls-als-angstgegner-der-vienna-capitals-42665512

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