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Eishockey: Salzburg verliert daheim 1:2 gegen den KAC

Die Eishockey-Bullen mussten sich Dienstagabend daheim im fünften Viertelfinalspiel der Ersten Bank Eishockey Liga gegen den KAC mit 2:3 geschlagen geben. Somit steht der KAC steht vor dem Aufstieg ins Halbfinale.

Auch im fünften Viertelfinalspiel der Erste Bank Eishockey Liga zwischen dem EC Red Bull Salzburg und dem EC-KAC mussten beide Teams wieder einige Spieler vorgeben. Bei den Red Bulls waren es die Gesperrten Daniel Welser, Manuel Latusa und Rob Davison sowie die Verletzten Brent Aubin, Danny Bois, Josh Tordjman und Jeremy Williams. Bei den Gästen war zumindest Thomas Koch wieder zurück, Mike Siklenka ist noch gesperrt. Beide Teams begannen in der ausverkauften Salzburger Eisarena konzentriert und diszipliniert, legten aber gleich ein hohes Tempo vor, wobei anfangs viele Angriffe noch in der neutralen Zone abgefangen. Ein erstes Powerplay der Red Bulls ab der achten Minuten war noch nicht wirklich gefährlich. Im weiteren Verlauf wurde dann öfter aufs Tor geschossen, ohne die beiden Goalies . wie zuletzt Marty Turco bei den Red Bulls und Andy Chiodo beim KAC . vor ernsthafte Probleme zu stellen. Dann aber gab es das erste Powerplay für den KAC in der 18. Minute, und der netzte nach schönem Kurzpassspiel vor dem Gehäuse gleich zur ersten Führung ein. Im zweiten Abschnitt begannen die Klagenfurter mit einem guten Brandner-Schuss, den Marty Turco parieren konnte. In der 24. Minute glich Matthias Trattnig für die Red Bulls aus, doch der KAC hatte die Antwort und legte nur eine Minute später wieder vor, Marty Turco war bei einem Distanzschuss die Sicht verstellt. Danach versuchten die Red Bulls, die Akzente zu setzen und hatten auch etwas mehr vom Spiel, erzeugten einige brenzlige Situationen vor dem Tor von Andy Chiodo, aber der KAC spielte clever und wusste sich zu verteidigen. Auch in Unterzahl hatten die Gäste jetzt keine Schwierigkeiten, während sich die Red Bulls schwer taten, gute Chance herauszuspielen. Kurz vor der zweiten Pause hatte Markus Pirmann vom KAC nach kurzem Solo noch eine gute Schussmöglichkeit, aber Marty Turco hielt den knappen 1:2-Rückstand fest. Aber erst im Schlussdrittel schienen die Red Bulls so richtig aufzuwachen. Bis auf ein paar vereinzelte breaks der Gäste spielte sich die Partie nun im Klagenfurter Verteidigungsdrittel ab. Die Salzburger stürmten aufs Tor, schossen aus allen Lagen. Allein der wieder sehr gute Torhüter Andy Chiodo hatte immer eine Hand oder einen Schläger dazwischen, dazu standen die Klagenfurter hinten sehr kompakt. Bei etlichen Gestochern vor dem Tor fehlte den Red Bulls zudem das Glück, und auch am Ende, als die Red Bulls noch ein Powerplay hatten und mit leerem Tor spielten, sollte die Scheibe trotz einiger brenzliger Situationen nicht mehr reingehen. So gewann der KAC schließlich nicht unverdient in Salzburg mit 2:1 eine durchwegs hochspannende Viertelfinalpartie und geht in der Best-of-seven-Serie mit 3:2 in Führung.
(Quelle: S24)

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