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Franky Zorn: Dem Traum WM-Titel so nahe wie nie

Das knappe Ergebnis beweist, dass Zorn mithalten kann. Franky Zorn
Das knappe Ergebnis beweist, dass Zorn mithalten kann.

„So nahe waren wir dem WM-Titel noch nie“, trauert Franky Zorn einer entgangenen Chance nach. Eine Harakiri-Aktion der russischen Konkurrenz kostete dem österreichischen Team mit Zorn den fast sicheren WM-Titel.

„Bis in die letzte Kurve waren wir eigentlich Weltmeister“, erklärte Franky Zorn im Gespräch mit Salzburg24.at. Der Saalfeldener kam seinem Traum vom WM-Titel vergangenes Wochenende so nahe wie noch nie. Dann kam ihm der Russe Koltakov mit einer disqualifikationsreifen Aktion dazwischen.

Harakiri-Russe kostet den Titel

Für das österreichische Team rund um Franky Zorn, Harald Simon und Martin Leitner lief alles nach Plan. Nach Tag eins lag das rot-weiß-rote Team zwei Punkte vorne. Am zweiten Tag kam es dann zu dem genannten Zwischenfall. Zorn und Simon lagen im Finalrennen auf Titelkurs. Dann kam Koltikov mit Geschwindigkeitsüberschuss in die letzte Kurve. Zorn wurde ins Innenfeld gedrängt, konnte immerhin noch Platz zwei retten. Teamkollege Simon musste weit ausweichen, wurde Vierter. Es sei ein Wahnsinn gewesen, so Zorn, „der hat uns fast alle mitgenommen.“ So hatten beide Teams gleich viele Punkte. Der Saalfeldener Zorn musste gegen den Russen Ivanov ins Stechen, „das hab ich dann leider verloren.“ Nur wenige Meter haben auf den ersten Titel gefehlt. Stattdessen gab es den sechsten Vize-WM-Titel im Team.

Punktejagd in Russlang

Nach dem Rennen am Samstag fuhr Franky Zorn die ganze Nacht durch nach Hause. „Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch.“. Ein paar kleine „Adjustments“ in der Heimwerkstatt sind noch möglich, für mehr fehlt die Zeit. Am Dienstag bricht der 42-Jährige Richtung Moskau auf, wo er in nächster Zeit vier Grand Prixs bestreiten wird. Die russische Konkurrenz ist nicht weit weg. „Die Rennen, die jetzt kommen, passieren alle auf hohem Niveau“, weiß Zorn und lässt die Kampfansage folgen: „Es muss schon noch ein Highlight am Podium her.“ Er weiß, dass er gut dabei ist. Die Spitze ist in Reichweite, die russische Übermacht ist nicht unschlagbar.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 23.11.2019 um 12:23 auf https://www.salzburg24.at/sport/franky-zorn-dem-traum-wm-titel-so-nahe-wie-nie-42464986

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