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0:6 - Sturm Graz demütigt den SV Grödig

Grödig-Trainer Adi Hütter konnte zum Teil gar nicht mehr hinsehen. ALOIS FURTNER / APA
Grödig-Trainer Adi Hütter konnte zum Teil gar nicht mehr hinsehen.

Der SV Grödig ging in der 29. Runde der Tipp3 Bundesliga sang und klanglos, mit 0:6 gegen Sturm Graz unter. Durch die Niederlage rutschte die Hütter-Truppe in der Tabelle auf Platz vier ab.

Nicht den Hauch einer Chance hatte der SV Grödig im Heimspiel gegen Sturm Graz. Die Hütter-Truppe lief den Gästen 90 Minuten hinterher und hatte nie Zugriff auf das Spiel. Die 1.312 Zuschauer in der Untersbergarena sahen an diesem Mittwochabend mit Abstand die schlechteste Leistung ihrer Mannschaft in dieser Saison.

Grödig startet katastrophal

Grödig-Trainer Adi Hütter war gezwungen seine Siegermannschaft aus der letzten Runde auf drei Positionen umzustellen. Aus Personalmangel musste Innenverteidiger Christian Hayden als linker Außenverteidiger auflaufen, Christoph Martschinko spielte vor ihm im Mittelfeld. Der lange verletzte Kapitän Ione Cabrera gab sein Comeback in der Innenverteidigung. Es war auch diese anfällige linke Abwehrseite, die gegen die quirligen Grazer kein Mittel fand. Die Gäste erspielten sich Chance um Chance und ließen Grödig nicht ins Spiel kommen. Ein Grödiger Totalausfall in der 18. Minute und die Grazer jubelten zum ersten Mal – Torschütze Djuricin. Einen Freistoß von der linken Seite (Schloffer) streifte Beric (28.) gerade noch, um das 0:2 für Graz zu machen. Hütter reagierte (29.) mit einem Doppeltausch: Didi Elsneg kam für Tadej Trdina und Peter Tschernegg ersetzte den blassen Stefan Nutz. Es half aber alles nichts. Die Grazer gingen per direktem Freistoß mit 3:0 in Führung. Dieses Mal war es Offenbacher, der Grödig-Goalie Fend aus 40 Metern (!) nicht gut aussehen ließ. Nur Sekunden später lief David Schloffer wie das heiße Messer durch die Butter durch die gesamte Grödiger Abwehr und bereitete das 4:0 von Robert Beric vor. Insgesamt eine katastrophale Leistung der gesamten Grödiger Mannschaft – man könnte von einem Totalausfall sprechen. Das eigene Spiel nach vorne fand an diesem Abend nicht statt. Zum Glück für die Hütter-Elf, nutzte Sturm nur die Hälfte ihrer Topchancen.

Keine Besserung in Sicht

Halbzeit zwei kam lange Zeit ohne Chancen aus. Sturm musste nicht und Grödig war im Spiel nach vorne Hilf- und Ideenlos. Vom sonst so effektiven Grödiger Pressing war genauso wenig zu sehen, wie vom absoluten Willen die Partie noch zu drehen. Die erste ernstzunehmende Möglichkeit für die desolaten Hausherren, war ein Tschernegg-Weitschuss aus 35 Metern in der 78. Minute. Der eingewechselte Schmerböck (82.) und Beichler (86.) bestraften Grödig mit ihren Treffern zum 5 bzw. 6:0 noch für ihre Passivität.

Durch Siege der beiden Wiener Verfolger rutschte der SV Grödig vom zweiten auf den vierten Platz ab.

(Quelle: S24)

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