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Österreich - Israel

Andreas Herzog vor emotionalstem Spiel

Herzog: "Nicht mehr als ein normales Fußballspiel"
Während Israel angeschrieben haben, steht Österreich nach dem 0:1 gegen Polen noch ohne Zähler da.

Auf Andreas Herzog wartet am Sonntag (18.00 Uhr MEZ) in Haifa das wohl emotionalste Spiel seiner Trainerkarriere - und dennoch gab sich der israelische Teamchef vor dem EM-Qualifikationsduell mit Österreich betont gelassen. Zwar sei die Partie "speziell", andererseits auch nicht mehr als ein normales Fußball-Spiel. "Ich werde meine Emotionen beiseiteschieben", kündigte der Wiener am Samstag an.

Mit 103 Einsätzen ist Herzog Österreichs Rekord-Teamspieler, zudem war er einige Male schon knapp dran am ÖFB-Teamchef-Posten. "Natürlich liebe ich Österreich, aber jetzt bin ich verantwortlich für das israelische Team. Wir wollen das Beste aus der Partie rausholen und drei Punkte", erklärte der 50-Jährige.

 

Herzog wurde im vergangenen August zum israelischen Nationaltrainer bestellt. Seither habe sich einiges zum Positiven verändert, betonte Teamkapitän Bibras Natcho. "Wir haben ein neues System, viele andere Dinge sind neu und wir haben viel Selbstvertrauen", sagte der Olympiakos-Legionär und ergänzte: "Für uns ist es ein Spiel wie jedes andere, aber für den Trainer ist es speziell. Wir wollen auch für ihn einen Sieg."

Herzog schiebt Emotionen beiseite

Was ein Erfolg über die ÖFB-Auswahl für Herzog bedeuten würde? "Drei ganz wichtige Punkte, mehr nicht", betonte der Coach. Um zu gewinnen, müsse man sich allerdings im Vergleich zum Heim-1:1 am Donnerstag gegen Slowenien deutlich steigern. "Wir werden auf Sieg spielen, aber es wird gegen Österreich schwieriger als gegen Slowenien." Während die Israelis in Gruppe G zumindest angeschrieben haben, steht die Truppe von Franco Foda nach dem 0:1 gegen Polen noch ohne Zähler da. "Aber ich habe mir nicht viel Gedanken über das Ergebnis der Österreicher gemacht, mir geht es um meine Mannschaft", meinte Herzog.

"Ab erster Minute dagegenhalten"

Allzu viel muss sich der Wiener nicht mit Marko Arnautovic und Co. beschäftigen - er weiß über sie ohnehin sehr gut Bescheid. "Natürlich ist es ein Vorteil, dass wir die Österreicher sehr gut kennen, doch das müssen wir erst im Spiel umsetzen können", sagte Herzog und forderte: "Wir müssen ab der ersten Minute voll dagegenhalten und unsere technischen Qualitäten ausspielen, dann können wir gewinnen."

(APA)

(Quelle: APA)

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