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Arnautovic-Transfer nach China geplatzt

Pellegrini würde Arnautovic lieber behalten

Laut der englischen Zeitung "The Sun" ist der Wechsel von Marko Arnautovic von West Ham zu Shanghai SIPG geplatzt. Demnach soll Chinas Meister das Interesse an Österreichs Fußballer des Jahres verloren haben. Zudem berichtete die "Sun", dass Arnautovic am Samstag in Bournemouth nicht im Kader steht, da er laut einer nicht genannten Quelle "nicht in der geistigen Verfassung ist, zu spielen".

Zuvor hatte West Hams Trainer Manuel Pellegrini noch klargestellt, dass Arnautovic natürlich beim Spiel in Bournemouth dabei sei. Der ehemalige Real-Madrid-Trainer, von 2016 bis zum Vorjahr selbst bei Hebei China Fortune unter Vertrag, brachte für wechselwilligen Wiener Verständnis auf. "Wenn man so ein hohes Angebot hat, würde jeder wechseln wollen", sagte er.

Hasenhüttl mit Southampton im Abstiegskampf

Der Neunte West Ham würde mit einem Erfolg in Bournemouth den einstelligen Tabellenplatz halten. Liverpool will an der Spitze den Vier-Zähler-Vorsprung auf den ersten Verfolger Manchester City mit einem Heimsieg über Crystal Palace wahren. City ist erst Sonntag bei Schlusslicht Huddersfield im Einsatz. Arsenal spielt im Schlager gegen Chelsea und läuft Gefahr, bei einem Punkteverlust hinter Manchester United zurückzufallen. Die derzeit sechstplatzierten "Red Devils" peilen im Old Trafford gegen Brighton den siebenten Sieg im siebenten Pflichtspiel unter Interimstrainer Ole Gunnar Solskjaer an. Der Norweger würde seinen clubinternen Startrekord damit ausbauen.

Am anderen Ende der Tabelle geht es für Ralph Hasenhüttl mit Southampton um wichtige Zähler. Zwar setzte es am Mittwoch das Aus im FA-Cup, der Steirer darf sein bisheriges Engagement beim Abstiegskandidaten dennoch als gelungen bezeichnen. In sieben Auftritten in der Premier League unter Hasenhüttl haben die "Saints" dreimal gewonnen und ein Remis geholt. Gegner waren dabei auch die Spitzenclubs Arsenal (3:2), Manchester City (1:3) und Chelsea (0:0). Drei Siege hatte auch Vorgänger Mark Hughes erreicht - nach einer Amtszeit von 22 Spielen.

"Der Unterschied ist unglaublich"

Hasenhüttl gelang es vor allem, die Mannschafte defensiv zu stabilisieren. "Der Unterschied ist unglaublich. Wir haben nun Struktur und einen klaren Plan, was mit und ohne Ball zu tun ist", sagte Mittelfeldspieler James Ward-Prowse, zuletzt Torschütze beim 2:1 gegen Leicester. Hasenhüttl verstehe es, das Beste aus den Spielern herauszuholen. Am Samstag geht es für den Tabellen-16. zu Hause gegen den Zehnten Everton.

Mit einem Sieg könnte sich der Club aus Südengland ein wenig von den Abstiegsrängen absetzen. Danach geht es gegen Crystal Palace (aktuell 14.), Burnley (15.) und Cardiff City (17.). "Nun kommen die Spiele, die wir gewinnen sollten, in denen wir konstant Punkte mitnehmen sollten", sagte Hasenhüttl zur Marschroute. Gegen gute Mannschaften habe man gezeigt, mithalten zu können. "Jetzt geht es gegen Gegner in unserem Bereich. Diese Spiele sind sehr wichtig, es sind Sechs-Punkte-Spiele."

(APA)

(Quelle: APA)

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