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Austria-Salzburg-Fans griffen nach Westderby Polizisten an

Insgesamt gab es 21 Anzeigen gegen Salzburg-Anhänger. Krugfoto/Archiv
Insgesamt gab es 21 Anzeigen gegen Salzburg-Anhänger.

Unter großem Polizeiaufgebot ging am Freitagabend ein kurioses Westderby in der Erste Liga über die Bühne. So richtig los ging es für manche Fans offenbar erst nach dem Spiel. Austria- und Wacker-Fans provozierten sich offenbar gegenseitig, schließlich kam es zu Angriffen auf Polizisten.

Das Fußball-Westderby am Freitagabend zwischen Wacker Innsbruck und Austria Salzburg (2:2) im Tivolistadion hat ein unrühmliches Nachspiel gehabt: Nach Spielende griffen Salzburg-Fans auf dem Weg zum Bahnhof Polizeibeamte an, sagte Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler der APA am Samstag. Die Polizisten mussten Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen. 21 Salzburg-Anhänger wurden angezeigt.

Austria- und Wacker-Fans suchen Konfrontation

Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Nach der Partie hatten etwa 70 Einsatzkräfte rund 150 Salzburg-Fans zum Bahnhof begleitet. Dabei suchten laut Exekutive mehrere Kleingruppen von Wacker-Fans die Auseinandersetzung mit den Salzburg-Anhängern. Auch von letzteren wollten 18 Personen aus dem Tross ausbrechen. Die Salzburg-Fans konnten aber von den Beamten eingekesselt und ihre Identitäten festgestellt werden. Angriffe gegen Polizeibeamte blieben jedoch nicht aus, hieß es.

120 Beamte bei Westderby im Einsatz

Aufgrund der bekannten Rivalität zwischen den beiden Fangruppen und vorhergehender Erhebungen hatte die Polizei laut eigenen Angaben umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen für das Spiel getroffen. 120 Beamte aus Tirol und Salzburg standen bei de Erste Liga-Begegnung im Einsatz.

(APA)

(Quelle: S24)

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