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Austria Salzburg zahlt letzte Quote im Sanierungsverfahren

Austria Salzburg kann optimistisch ins Jahr 2018 gehen. Krugfoto/Archiv
Austria Salzburg kann optimistisch ins Jahr 2018 gehen.

Das Jahr 2017 endet für die schwer angeschlagene Salzburger Austria mit ein­­er Erfolgsmeldung, denn am Freitag konnte die fünfte und damit letzte Quote des Sanierungs­ver­fahr­ens nach eigenen Angaben vorzeitig beglichen werden.

Knapp zwei Monate vor dem Zahlungstermin konnten die Maxglaner mit Hilfe von "Heimspiel für die Austria" (HfdA) die fälligen knapp 70.000 Euro überweisen. In einer Aussendung dankt der Salzburgligist dem Team von "HfdA", den Mitgliedern, Fans und Sympathisanten, die durch ihre finanziellen Beiträge diesen Meilenstein ermöglichten.

Austria Salzburg: "Zusammenhalt spürbar stärker"

"Ohne den enormen Einsatz unserer zahlreichen Mitglieder und Fans wäre es nicht möglich gewesen. Der Zusammenhalt ist spürbar stärker geworden und durch das tägliche Engagement konnten wir nicht nur Kosten einsparen, sondern auch zusätzliche Gelder lukrieren", so SVAS-Vorstandsmitglied Bernhard Dohmen. "Wir arbeiten an Strukturen und Prozessen, um uns für die Zukunft nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich fit zu machen."

Absturz aus dem Profifußball

Die Violetten schafften 2015 den Aufstieg in die Erste Liga, übernahmen sich dabei aber finanziell. Schon im darauffolgenden November wurde die Insolvenz angemeldet, die Passiva betragen rund 1,3 Millionen Euro. Der Verein wurde im Sommer 2016 zwangsrelegiert, in der darauffolgenden Saison folgte der sportliche Abstieg aus der Regionalliga West.

Aufgerufen am 20.01.2019 um 02:33 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/austria-salzburg-zahlt-letzte-quote-im-sanierungsverfahren-57621463

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