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Bittere Heim-Pleite für SV Grödig gegen Kapfenberg

Hätte dieser Schuss von Lukas Schubert gepasst, hätten die Grödiger noch drauflegen können, ist sich Trainer Adi Hütter sicher. Krug
Hätte dieser Schuss von Lukas Schubert gepasst, hätten die Grödiger noch drauflegen können, ist sich Trainer Adi Hütter sicher.

Der SV Grödig konnte seine Heimschwäche auch im Spiel gegen den Tabellenletzten Kapfenberg nicht abschütteln. Die Hütter-Truppe war bemüht, kam aber gegen einen destruktiv-agierenden KSV nicht über ein 0:1 hinaus.

In der Regenschlacht von Grödig zogen die Hausherren gegen die Gäste aus Kapfenberg mit 0:1 den Kürzeren. Die erste Halbzeit plätscherte im wahrsten Sinne nur so dahin, ohne große Chancen auf beiden Seiten. 900 Zuschauer vermissten in der Untersbergarena die Torchancen und warteten auf ein Aufbäumen ihrer Mannschaft. In der Halbzeit fand Grödig-Trainer Adi Hütter anscheinend die richtigen Worte, denn seine Jungs agierten aggressiver und übernahmen das Spiel.

Grödig spielt - Kapfenberg trifft

Die Kapfenberger zogen sich immer mehr zurück und verteidigten in der zweiten Halbzeit teilweise mit elf Mann im eigenen 16er. Die Angriffsversuche vom technisch starken Ernst Öbster, Tai und Co. brachten allerdings wenig ein. Frischen Schwung brachte die Einwechslung von Flügelflitzer Simon Handle (57. Für Nutz). Die Salzburger benötigten einen ruhenden Ball, um erstmals richtig gefährlich zu werden. Nachdem Tai einen Freistoß an die Stange setzte und Ione Cabrera den Abpraller verfehlte, brachte auch Lukas Schubert aus sieben Metern die Kugel nicht im leeren Tor unter und traf lediglich die Latte. „Die Tore die du nicht machst, bekommst du“, ist eine Fußballweisheit die auch am Freitag wieder zutraf. Die Kapfenberger gingen in der 75. Minute durch Philipp Wendler, nach Vorarbeit von Ex-Grödiger Sanel Kuljic mit 1:0 in Führung. Grödig versuchte noch alles um die Partie zu drehen. Hütter schickte sogar Innenverteidiger Cabrera in die Spitze um den unauffälligen Leo zu unterstützen. Es reichte allerdings nicht um die taktisch-starken, aber sehr destruktiven Falken herauszulocken um den Ausgleich zu erzielen.

Hütter will zu Hause Tore sehen

„Nach der Pause war eine deutliche Leistungssteigerung zu bemerken, da war meine Mannschaft bissiger und den Kapfenbergern klar überlegen. Ärgerlich, dass aus dieser Doppelchance kein Tor gelungen ist, dieser Ball muss einfach im Tor untergebracht werden, dann hätte die Sache sicher anders ausgeschaut und wir wären aus Kontern sicherlich noch zu weiteren Möglichkeiten gekommen. So aber hat durch eine Unachtsamkeit in der Abwehr Kapfenberg das Tor erzielt und mir haben dann in der Offensive wegen der Verletzungen von Witteveen und Jukic auch die Alternativen gefehlt, um auf den Rückstand entsprechend reagieren zu können. Wir wollen ja auch mehr Fans in die Untersbergarena locken und das geht sicher nicht, wenn man zu Hause keine Tore schießt, wir müssen einfach in Heimspielen einen Torerfolg erzwingen, darauf werden wir jetzt hinarbeiten und haben dafür durch die Länderspielpause und zwei Auswärtspiele fast einen Monat lang Zeit“, so Hütter nach dem Spiel.

„Donnerwetter in der Pause“

„Das ist jetzt das dritte Heimspiel, in dem wir  kein Tor zu Stande bringen, ich kann mir nicht erkären, wieso wir zu Hause das Spiel, das wir auswärts zeigen, nicht auf den Rasen bringen. Wir hatten in der ersten Halbzeit nicht einmal eine Chance, nach der Pause ist es dann besser gegangen, schuld daran war wohl das Donnerwetter unseres Trainers zur Pause. Aber wir werden es auch zu Hause wieder schaffen und dann sind wir wieder vorne dabei“, gab sich Unglücksrabe Lukas Schubert zuversichtlich.

Das nächste Heimspiel bestreitet der SV Grödig erst wieder in der elften Runde am 28. September gegen SCR Altach.

(Quelle: S24)

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