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Bürgermeisterkandidat Bernhard Auinger outet sich als Austria-Salzburg-Fan

Bernhard Auinger, der bei der SPÖ Bürgermeisterkandidat ist, will sich für den Salzburger Sport einsetzen. SALZBURG24/Andonov
Bernhard Auinger, der bei der SPÖ Bürgermeisterkandidat ist, will sich für den Salzburger Sport einsetzen.

Ex-Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) hat seinerzeit die Millionensubvention der Stadt Salzburg stark befürwortet und politisch ermöglicht. Knapp sechs Wochen vor dem ersten Urnengang (26. November) outet sich Bürgermeisterkandidat Bernhard Auinger (SPÖ) am Samstag am Rande des Spitzenspiels in der Salzburger Liga als Austria-Salzburg-Fan. Als Nachfolger des Langzeit-Stadtchefs könne der Stadtverein mit seiner Unterstützung rechnen.

Bereits im Februar 2015 stellte sich Bernhard Auinger bei der Adaptierung der violetten Spielstätte an die Seite der Maxglaner. Am Samstag sprach sich der 43-Jährige potentielle Schaden-Nachfolger beim Duell zwischen Austria Salzburg und Neumarkt, das die Austria mit 3:0 verlor, als violetter Befürworter aus.

Auinger: "Traditionsvereine wird es immer geben"

Bereits in der Vergangenheit setzte sich der Klubvorsitzende des SPÖ-Gemeinderatsklubs für den Sport ein. Einen Bezug zur Salzburger Austria und zum Fußballsport stellte der zweifache Familienvater als Kind im Lehner-Stadion her. "Als Kind war ich schon von der Kulisse und der Atmosphäre bei der Austria begeistert", erklärte Auinger im S24-Gespräch.

Sport gehört aus der Politik herausgenommen

Besonders angetan zeigte er sich von der unbändigen Treue der Anhänger – sowohl in guten, als auch in schlechten Zeiten. "Traditionsvereine werden alle Krisen überleben. Solche Klubs wie die Austria wird es immer geben", sagte der zweifache Familienvater. Auf die Frage wie sich das rote Parteibuch mit seinem "violetten Blut" vereinbaren lässt, antworte er: "Für mich gehört die Politik aus dem Sport heraus. Eine solche Ideologie ist oldschool und nicht mehr zeitgemäß." Dabei betont er, dass die Stadt Salzburg nicht die Violetten bevorzugen würde. "Das Stadion in Wals-Siezenheim (zweistelliger Millionenbetrag, Anm.), das Sportzentrum Mitte (neun Millionen), die Tribüne inklusive Flutlicht in Maxglan, sowie die Erweiterung des Sportzentrum-Nord zeigen, wie vielfältig die Förderungen der Stadt aussehen. Es gibt neben Fußball auch andere Sportarten denen Aufmerksamkeit gewidmet werden muss."

Vor Traumkulisse fügte Neumarkt der Austria die erste Niederlage hinzu./SALZBURG24/Andonov Salzburg24
Vor Traumkulisse fügte Neumarkt der Austria die erste Niederlage hinzu./SALZBURG24/Andonov

Veränderungen in Salzburgs Sport-Landschaft

In welcher Form die Violetten auf Unterstützung von Auinger im Falle der Wahl zum Bürgermeister rechnen können, steht auch schon fest. "Für die im Sportförderungsgesetz festgeschriebene Summe von 35.000 Euro, die alle Stadtvereine für den Nachwuchs erhalten, werde ich mich weiter einsetzen." Auch ein Förderungstopf für den Leistungssport sieht das Mitglied des Präsidiums des Euro- und Weltbetriebsratsvorsitzes von Volkswagen in Zukunft vor. Insgesamt gehöre die Infrastruktur verbessert. Erst Maßnahmen wie ein Ausbau der Sportanlage beim ASV Salzburg im Stadtteil Itzing um 800.000 Euro, einer Tribüne für den PSV Salzburg in der Alpenstraße um 300.000 Euro, sowie ein transparentes Online-Anmeldesystem für die teilweise leerstehenden Schulhallen wurden bereits getätigt. Ein großes Ziel für die Zukunft sei für Auinger ein finanzieller Berater, den die Stadt Salzburg den Vereinen zur Verfügung stellt.

Insgesamt gehen bei der Salzburger Bürgermeisterwahl am 26. November sechs Kandidaten ins Rennen. Zwischen den Fraktionen wurde abseits der Nationalratswahl vereinbart, den Intensiv-Wahlkampf auf die Zeit ab 26. Oktober zu beschränken.

Aufgerufen am 23.02.2019 um 07:47 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/buergermeisterkandidat-bernhard-auinger-outet-sich-als-austria-salzburg-fan-57093199

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