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13 Partien ungeschlagen

Liefering baut Mega-Serie gegen Kapfenberg aus

Jung-Bullen "Vize-Winterkönig"

Der FC Liefering hat die starke Herbstsaison am Samstag mit einem 3:2-Sieg gegen den Kapfenberger SV gekrönt. Schon vor dem letzten Spiel des Jahres stand der Titel "Vize-Winterkönig" fest.

Die Aufhauser-Crew setzt die Serie von 13 ungeschlagenen Partien fort und beendet die Herbstsaison damit auf dem zweiten Tabellenplatz.

Frühe Führung der Jung-Bullen

Die Lieferinger Kicker starteten gut in die Partie und kamen durch Maurits Kjaergaard, unter der Woche noch bei der Champions League in Lille, nach nur drei Minuten zur 1:0 Führung. Der KSV ließ sich davon aber nicht beirren, spielte nach vier ungeschlagenen Partien in der Liga ordentlich mit und kam per Elfmeter zum 1:1 Ausgleich. Der auffällige Dardan Shabanhaxhaj ließ Jonas Krumrey keine Chance und versenkte staubtrocken im linken unteren Eck.

Einwechslung sorgt für Wende gegen Kapfenberg

In Hälfte zwei taten sich die Lieferinger zunehmend schwer, erst die Einwechslung von Roko Simic sorgte für die Wende. Der Kroate sorgte in Minute 64 für die erneute Führung und fixierte damit sein achtes Saisontor für den FC Liefering.

Die Jung-Bullen gaben sich damit aber nicht zufrieden und legten nach. Zu Beginn der Schlussphase netzte Amankwah Forson ein und markierte mit seinem Treffer zum 3:1 die Vorentscheidung in Wals-Siezenheim.

Gäste treffen spät

Das Schlusswort hatten aber doch die Gäste. In der Nachspielzeit sorgte Paul Komolafe für den Schlusspunkt in einer hart umkämpften Partie.

Ausgelassene Stimmung nach Sieg

Die Stimmung bei den jungen Kickern des FC Liefering war nach dem 3:2 Heimerfolg mehr als gut. Die feiernden Jung-Bullen machten sich bis weit vor die Kabinentür lautstark bemerkbar und feierten völlig verdient den Titel des "Vize-Winterkönigs" der Zweiten Liga.

Aufhauser zufrieden mit Leistung

Auch Cheftrainer Rene Aufhauser zeigte sich nach der Partie insgesamt zufrieden mit seinen Jungs: "Ich denke wir sind sehr gut gestartet, hatten eine gute Struktur im Spiel und sind dann verdient so früh in Führung gegangen.".

Nach dem Führungstreffer von Maurits Kjaergaard entglitt den jungen Burschen des FC Liefering aber die Partie und die Steierer kamen vermehrt zu Torchancen. Der Ausgleich vom Punkt durch Shabanhaxhaj somit nicht ganz unverdient: "Nach der Führung ist der Spielfaden nahezu gerissen und Kapfenberg konnte sich aus unserem Pressing befreien, da waren wir einfach zu hektisch und zu weit weg vom Gegner.", bewertete ein kritischer Rene Aufhauser die Phase nach dem Ausgleich bis hin zum Halbzeit-Pfiff.

Simic und Nene retten Mega-Serie

Erst nach gut einer Stunde und der Einwechslung von Roko Simic nahmen die Lieferinger wieder mehr am Spiel teil und entschieden in eiskalter Manier die Partie. Nach dem 2:1 durch Roko Simic legte Dorgeles Nene zum 3:1 nach. Speziell die zweite Hälfte gefiel dem ehemaligen ÖFB-Teamkicker an der Seitenlinie der Lieferinger: "Die zweite Halbzeit war besser, mit dem nötigen Willen haben wir am Ende das Spiel gewonnen. Verdient gewonnen!"

13 Spiele ohne Niederlage

Die Mega-Serie von 13 Spielen ohne Niederlage kann der FC Liefering also über den Jahreswechsel halten, ehe es im Februar wieder um Liga-Punkte geht. Zum Start der Frühjahrs-Saison wartet Bundesliga-Absteiger St. Pölten.

Letzte Leerfahrt im August

Die letzte Liga-Pleite liegt für den FC Liefering hingegen schon einige Zeit zurück. Das 1:2 bei Tabellenführer Austria Lustenau, datiert auf 6. August 2021, stellt die letzte und bisher einzige Leerfahrt der Aufhauser-Crew dar. Eine Statistik, die den Chefcoach fast sprachlos und extrem stolz macht: "Eine unglaubliche Serie! Auch wenn diese schon drei,- oder viermal wackelte, die Jungs haben die nötige Winner-Mentalität gezeigt und konnten die Serie stets halten. Das ganze Trainerteam ist extrem stolz auf die Jungs!".

(Quelle: SALZBURG24)

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