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Champions League-Hymne dröhnt

Jubel-Ekstase bei Red Bull Salzburg

Nach dem Double-Sieg stand beim FC Red Bull Salzburg im Duell gegen den LASK eine Jubel-Ekstase ins Haus. Zunächst wurde das Fixticket in der Champions League gefeiert, ehe der Vizemeister mit 2:1 bezwungen und somit die stolze Heimserie sowie der Erfolgslauf von Trainer Marco Rose weiter anhalten.

Salzburgs Jubel-Ekstase in vier Akten:

Anpfiff: Beim Startschuss war die Liga zwar entscheiden, aber beim Duell Erster gegen Zweiter kam es am Muttertag zu keinem reinen Schaulaufen. Beide Teams zeigten Ambitionen und drückten richtig aufs Tempo. Sinnbildlich dafür waren die Pressing- und Gegenpressingaktionen der zwei besten Teams in Österreich – geschenkt wurde keinem etwas.

Mit einigen Veränderungen im Team brauchten die Bullen bis zur 13. Minute, ehe Startelf-Debütant Erling Halland nach sechs Monaten zu seinem ersten großen Auftritt kam.

Halland eröffnet Jubel-Serie

Mit einem perfekten Laufweg und nach Traumpass von Patrick Farkas ließ Halland mit seinem starken linken Fuß Keeper Alex Schlager keine Chance – das 1:0 war gleichzeitig auch der Startschuss zu einer regelrechten Jubel-Orgie der Bullen.

14 Minuten später legte der Norweger nach einen unglücklichen LASK-Kopfball ideal auf Fredrik Gulbrandsen (37.) quer, dessen Landsmann per „Lupfer“ 11.475 Zuseher zum Applaus bewog.

Red Bull Salzburg, LASK GEPA/Red Bull
Startelf-Debütant Erling Haaland (li.) und sein norwegischer Landsmann Fredrik Gulbrandsen trafen gegen LASK.

Red Bull Salzburg fix in Champions League

In der Pause: Ja auch beim Pausentee gab es etwas zu feiern: Aus England erreichten um exakt 17.50 Uhr das Stadion in Wals Siezenheim der 2:2-Endstand zwischen Tottenham und Everton. Die Londoner sind somit über die Liga für die Königsklasse qualifiziert. Und auch die Bullen können sich somit über das Fixticket in der Champions League freuen – Jubel-Ekstase die Dritte.

Stankovic als Zauberer

Den Feierlichkeiten verpasste Gernot Trauner mit seinem Kopfballtreffer zum 2:1 einen kleinen Dämpfer. Davon ließen sich die Bullen allerdings nicht beirren. Bullen-Keeper Cican Stankovic hielt gleich im Doppelpack zwei brandgefährliche LASK-Schüsse: In Manier eines Top-Goalies verzweifelte zunächst Michorl am Schlussmann, ehe Trauner beim zweiten Versuch das Nachsehen hatte und das ganze Stadion die Glanztaten kaum glauben konnte.

Marco Rose, Red Bull Salzburg GEPA/Red Bull
Marco Rose strahlt neben dem Meisterstern über das Fixticket für die Champions League.

Champions-League-Hymne in Kabine

Nach Spielende: Somit bleibt Trainer Marco Rose bei all seinen Heimspielen ungeschlagen und baut den Erfolgslauf in der Heimstätte auf 63 ungeschlagene Heimspiele aus. Die Jubel-Ekstase wurde beim vierten Jubel-Akt in der Kabine mit der Champions-League-Hymne verlängert, ehe diese am 26. Mai wohl bei der Meisterfeier ihren Höhepunkt finden wird. "Ich freue mich für den Verein und für die Jungs sowie die Leute, die im Verein arbeiten. Auch für die Fans ist das richtig klasse. Über die Meisterschaft und Auftritte in der Europa League haben wir das gemeinsam mit dem LASK und Rapid Wien gebacken bekommen", sagte Marco Rose.

Wie der Bullen-Kader in der kommenden Saison aussehen könnte, erklärte Sportchef Christoph Freund oben im S24-Video. Zudem äußerte sich auch Haaland zu seinem Startelf-Debüt samt Treffer (siehe unten).

Champions-League-Auslosung im Juni

Übrigens: Die Auslosung zur Gruppenphase der UEFA Champions League 2019/2020 findet am 11. Juni in Nyon (Schweiz) statt.

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 23.05.2019 um 05:50 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/bundesliga/champions-league-red-bull-salzburg-ist-erstmals-dabei-70041094

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