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Zeit mit Familie genießen

Urlaubspläne bringen Bullen-Köpfe zum Rauchen

Salzburger nach Saisonende in die Heimat?

Am Sonntag will Red Bull Salzburg dem LASK (LIVETICKER ab 16.45 Uhr) noch im Kampf um Platz drei die Suppe versalzen. Danach geht es für die Bullen in den wohl verdienten Urlaub. Allerdings können nicht alle Kicker die freien drei Wochen zuhause mit ihren Familien verbringen. Zu angespannt ist die Corona-Situation in den Heimatländern der Profi-Fußballer.

Die Abschlussrunde steht dem Serienmeister noch ins Haus. In der Regel geht es danach ans Meer, in die Heimat oder sonstwohin auf Urlaub. Nicht heuer. Denn das Coronavirus macht auch den Bullen bei der Urlaubsplanung einen Strich durch die Rechnung.

Marsch verzichtet auf Heimaturlaub

Trainer Jesse Marsch kündigte am Freitag an, dass er heuer nicht in den Vereinigten Staaten fliegen wird: "Es ist gefährlich jetzt nach Amerika zu fliegen. Ich werde in Europa bleiben. Ich habe bei der ersten Pressekonferenz schon erklärt, dass ich Salzburger bin und es meine neue Heimatstadt ist." Doch wie schaut es bei den Spielern aus? "Wir haben das Thema Urlaub am Donnerstag erneut intensiv besprochen", sagte Sportdirektor Christoph Freund, der bekannt gab, dass nicht alle Bullen in Österreich verweilen werden.

 

Salzburg-Boss will Bullen Urlaub ermöglichen

Es sei eine besondere Zeit und nicht einfach handzuhaben, sagte Freund. Der Bullen-Chef wolle es grundsätzlich jedem Spieler ermöglichen nach Hause zu fahren. Die Führungsetage werde das heikle Thema mit jedem einzelnen Kicker individuell besprechen. "Das Wichtigste ist, dass sie dann auch wieder die Möglichkeit haben, um zum Start zurückzukommen", erklärte Freund, der wohl den Fall von Mohamed Camara im Hinterkopf hat.

Der Malier steckte aufgrund von Reisebeschränkungen Ende April – wie exklusiv berichtet – als einziger Bulle in der Heimat fest und konnte beim Trainingsstart nicht mit dabei sein.

Ramalho und Coronel fliegen nicht nach Brasilien

Mit André Ramalho und Carlos Coronel haben sich bereits zwei Brasilianer entschieden, nicht in die Heimat zu fliegen, sondern den dreiwöchigen Urlaub in Europa zu verbringen. Doch bevor die Double-Sieger zu Sonnenanbetern avancieren, steht am Sonntag noch die Hürde LASK am Programm.

Andre Ramalho, Carlos Coronel GEPA/Red Bull
Die zwei Brasilianer Andre Ramalho (li.) und Carlos Coronel werden heuer anstatt in der Heimat in Europa Urlaub machen.

"Die Jungs verstehen, dass das Spiel sehr wichtig ist. Es benötigt nicht viel Motivation. Wir wollen unsere Saison mit einer richtig guten Art beenden", sagte Marsch. "Der WAC hat uns letzten Sonntag zum Titel verholfen (mit 1:0-Sieg gegen LASK, Anm.), jetzt können wir dem WAC helfen."

(Quelle: SALZBURG24)

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