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Autogramm-Jagd

Adeyemi: Heimlicher Matchwinner und Fan-Liebling

Edel-Joker von Salzburg-Anhänger abgefangen

Karim_Adeyemi_Red_Bull_Salzburg_Trikot SALZBURG24/Andonov
Schöne Geste! Karim Adeyemi (li.) macht einen Salzburg-Fan glücklich und schenkt ihm ein unterschriebenes Trikot.

Auf Top-Talent Karim Adeyemi ist Verlass – auf und neben dem Platz. Der Edel-Joker "tütete" in den letzten Spitzenspielen den Sieg ein. Nach dem Triumph gegen den LASK bewies der 20-Jährige Fan-Nähe und verschenkte am Sonntag ein unterschriebenes Bullen-Trikot.

In Zeiten von Geisterspielen und mitten in der Corona-Pandemie ist es glühenden Fußball-Fans schier unmöglich ihre Idole persönlich anzutreffen. Felix Löcker aus Salzburg bewies Kreativität und fing den Youngster auf dem Parkplatz vor der Red-Bull-Arena ab – jedoch im letzten Moment.

Schöne Trikot-Geste von Adeyemi

Das war knapp! Adeyemi war mit seinem Auto bereits am Weg nach Hause, als er plötzlich im Rückspiegel bemerkte, dass ein Fan ihm nachlief. Bevor er das Gelände verließ, trat der Super-Sprinter aufs Bremspedal.

Karim_Adeyemi_Red_Bull_Salzburg_Trikot SALZBURG24/Andonov
Schöne Geste! Karim Adeyemi (li.) macht einen Salzburg-Fan glücklich und schenkt ihm ein unterschriebenes Trikot.

Der Deutsche zögerte nicht lange und erfüllte dem Anhänger den Autogramm-Wunsch. "Wir kennen uns schon seit Liefering-Zeiten. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich stehen bleibe", sagte Adeyemi im Gespräch mit SALZBURG24.

Adeyemi macht Salzburg-Fan glücklich

Die beiden unterhielten sich über den 2:0-Erfolg der Bullen, bei dem das Top-Talent nach seiner Einwechslung in 16 Minuten zwei Assists beisteuerte und zum heimlichen Matchwinner avancierte. Da der Bullen-Fan vor dem Stadion wartete, konnte er die Partie nicht mitverfolgen und erkundigte sich, wie es denn gelaufen ist. "Mich freut es extrem, dass es nach der Einwechslung wieder so gut geklappt hat."

Red_Bull_Salzburg_LASK GEPA/Red Bull
Bundesliga-Leader Red Bull Salzburg (rot) empfing am Sonntag den Drittplatzierten LASK.

Am Ende siegt wieder Salzburg gegen den LASK

Für Red Bull Salzburg rückt die achte Meisterschaft immer mehr in Reichweite. Beim 2:0 (0:0)-Triumph am Sonntag gegen den LASK zünden die Bullen im Endspurt den Turbo – und gehen abermals als Sieger …

Der flinke Angreifer ließ abermals seine Qualitäten aufblitzen. In der 87. Minute bediente er Mergim Berisha von links mit einer Hereingabe – 1:0. Sechs Minuten später fixierte Rekordeinkauf Noah Okafor nach einem Adeyemi-Querpass den 2:0-Endstand und den zwölften Sieg im 13. Spiel im Frühjahr – Bundesliga-Rekord.

Bullen-Talent auf dem Vormarsch

"Die beiden Assists waren identisch, nur halt jeweils von der anderen Seite", schilderte er seinem Fan. Der Reservist erhielt dafür von Trainer Jesse Marsch ein Sonderlob: "Wir sehen momentan, wie gut Karim wirklich ist." Zuletzt lief es für Adeyemi überhaupt nicht nach Wunsch: Denn noch Ende Februar hatte ihn Marsch bei der 1:2-Schlappe gegen Sturm Graz nach 37 Minuten vom Platz beordert und ihm einen Denkzettel verpasst. "Nach diesem Spiel ist er reifer geworden, und er ist bereit für mehr und mehr", meinte der Coach rückblickend.

Jesse Marsch GEPA/Red Bull

Marsch verteilt Extra-Lob an Adeyemi

Salzburg ist am besten Wege, seine achte Meisterschaft in Folge unter Dach und Fach zu bringen. Der 2:0-Sieg über den LASK im Schlager am Sonntag war zwar ein mühevoller, vergrößerte den Vorsprung …

Startelf-Einsatz winkt

Nachdem der "Joker" auch Verfolger Rapid Wien mit zwei Toren quasi im Alleingang erlegte, ist er für die Marsch-Crew beim kommenden Duell mit der WSG Tirol am Mittwoch eine Startelf-Option. "Echt? Das wusste ich nicht, wäre aber richtig cool. Mir hat so kurz nach dem Spiel nur mein Vater kurz was geschrieben, dass der Trainer bei der Pressekonferenz etwas gesagt hat."

 

Mit seinen Leistungen auf dem Platz sammelt er nun wieder gehörig Plus-Punkte beim Bullen-Dompteuer – so wie mit der Trikot-Aktion bei den Salzburg-Fans.

(Quelle: SALZBURG24)

Marsch verteilt Extra-Lob an Adeyemi

Jesse Marsch GEPA/Red Bull

Salzburg ist am besten Wege, seine achte Meisterschaft in Folge unter Dach und Fach zu bringen. Der 2:0-Sieg über den LASK im Schlager am Sonntag war zwar ein mühevoller, vergrößerte den Vorsprung auf den ersten Verfolger Rapid sieben Runden vor Schluss aber schon auf neun Punkte.

Dazu winkt der Cuptitel, im Finale am 1. Mai heißt der Gegner neuerlich LASK - der alle drei bisherigen Saisonduelle verloren hat. "Geschichte wiederholt sich", ächzte LASK-Coach Dominik Thalhammer.

Red_Bull_Salzburg_LASK GEPA/Red Bull
Bundesliga-Leader Red Bull Salzburg (rot) empfing am Sonntag den Drittplatzierten LASK.

Am Ende siegt wieder Salzburg gegen den LASK

Für Red Bull Salzburg rückt die achte Meisterschaft immer mehr in Reichweite. Beim 2:0 (0:0)-Triumph am Sonntag gegen den LASK zünden die Bullen im Endspurt den Turbo – und gehen abermals als Sieger …

"Wir waren knapp dran, aber letztendlich heißt der Sieger wieder Salzburg", meinte Thalhammer, der als Coach der "Athletiker" Salzburg bisher 1:3, 0:1 und 0:2 unterlag. Dabei erledigte sein Team am Sonntag tatsächlich lange Zeit "einen guten Job", wie Thalhammer meinte. Erst mit Fortdauer der zweiten Hälfte wirkte Salzburg stärker und machte die Anstrengungen der Gäste durch Tore von Mergim Berisha (87.) und Noah Okafor (93.) im Finish zunichte. "Wir wissen, dass wir in der Schlussphase immer wieder nachlegen können und es für die Gegner schwer ist, das Niveau so lange zu halten", befand Marsch.

Bank entscheidet Spiel zugunsten der Bullen

"Man muss schon sagen, dass wir momentan einen breiteren Kader als der LASK haben. In so einem knappen Spiel kann ganz einfach die Bank entscheiden", meinte Marsch im Hinblick auf den "Endspurt" in einer Partie, in der man gegen die LASK-Defensive nur wenig Stiche machte und im Fall der Fälle an der Stange (Berisha) oder so wie Patson Daka beim Köpfler kurz vor der Pause am eigenen Unvermögen scheiterte. Marsch nach dem Geschenk zum 80er von Ehrenpräsident Rudolf Quehenberger tags zuvor: "Der LASK hat unheimlich gekämpft und es uns sehr schwer gemacht."

Extralob in puncto Bankspieler erhielt Karim Adeyemi, der bei beiden Toren den Assist lieferte. Denn noch Ende Februar hatte Marsch das 19-jährige deutsche Toptalent beim 1:2 gegen Sturm Graz nach 37 Minuten vom Platz beordert. "Nach diesem Spiel ist er reifer geworden, und er ist bereit für mehr und mehr", meinte der Coach rückblickend. Im Cupfinale erwartete er einmal mehr "einen großen Kampf" und sah einen klaren Vorteil: "Dass wir Spielern Pausen geben können, um dann eine ganz frische Mannschaft zu bringen."

LASK wartet im Cup-Finale auf Bullen

Vom Cup mögen die Linzer noch träumen dürfen, den Meistertitel müssen sie hingegen endgültig abschreiben. Die Konzentration gilt nun dem Duell mit Rapid evtl. auch Sturm Graz um Platz zwei. Einen Punkt liegen die Linzer vor den Steirern, zwei Zähler fehlen ihnen auf Grün-Weiß. Bereits am Mittwoch (20.30 Uhr) kommt es in Pasching zum Duell mit den Hütteldorfern.

"Wir haben extrem viel investiert, um hier einen Punkt mitzunehmen. Man muss ganz einfach die Kräfteverhältnisse anerkennen", stellte Thalhammer nüchtern fest. "Wichtig ist, was am Ende steht. Denn wenn Salzburg völlig überlegen gewesen wäre, müsste man das hinterfragen. Aber das war ja nicht der Fall. Am Ende entschied eine Aktion, das ist der hohen Qualität Salzburgs auch von der Bank geschuldet."

Dem kommenden Duell mit Andreas Ulmer und Co. blickte er keineswegs ohne Hoffnung entgegen. "Es geht um Kleinigkeiten. Alle drei Spiele (unter seiner Ägide, Anm.) waren richtig gute Leistungen. Wenn wir exakt an unseren Prinzipien festhalten und die auch bringen, dann haben wir eine Chance."

Aufgerufen am 07.05.2021 um 06:28 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/bundesliga/karim-adeyemi-heimlicher-bullen-matchwinner-und-fan-liebling-102642979

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