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Nach Schummlerei

Liga-Protestkomitee reduziert LASK-Strafe

Oberösterreicher damit acht Punkte hinter Salzburg

LASK APA/ERWIN SCHERIAU
Marko Raguz (LASK /links) und Husein Balic (LASK) während der tipico Bundesliga- Begegnung zwischen SK Puntigamer Sturm Graz und LASK Linz am Sonntag, 21. Juni 2020, in Graz.

Das Protestkomitee der Fußball-Bundesliga hat den Punkteabzug für den LASK am Montagabend von sechs auf vier Zähler (nach Grunddurchgang bzw. Punkteteilung) verringert. Die Geldstrafe von 75.000 Euro bleibt aber bestehen, teilte die Liga mit. Der LASK liegt damit in der Tabelle der Meistergruppe acht Punkte hinter Leader Salzburg bzw. zwei hinter Rapid auf Platz drei.

In seiner Begründung habe das Protestkomitee angeführt, dass "im Ergebnis ein Verstoß gegen § 111a ÖFB-Rechtspflegeordnung (Fair-Play-Regeln) sehr wohl vorliegt", teilte die Liga mit. "Allerdings war die unterschiedliche Wertigkeit der Punkte im Grund- und Finaldurchgang zu berücksichtigen. Demgemäß wurde der Punkteabzug für den Finaldurchgang reduziert."

Die Oberösterreicher, die erstinstanzlich am 28. Mai wegen ihrer Trainingsverstöße gegen die Corona-Regeln bestraft worden waren, können nun noch den Gang zum Ständigen Neutralen Schiedsgericht antreten. Dafür hat der LASK ab Zustellung der Langfassung des Urteils des Protestkomitees vier Wochen Zeit.

(Quelle: APA)

LASK-Schummlerei katapultiert Bullen an Spitze

Harte Strafe für die Linzer
ZU APA0417 VOM 15.5.2020 - Präsident Siegmund Gruber (LASK) und Cheftrainer Valerien Ismael (LASK) am Freitag, 15. Mai 2020, anl. einer PK des Fußball-Bundesligisten LASK in Linz.

Der Senat 1 der Fußball-Bundesliga hat den LASK am Donnerstag zu einem Abzug von 6 Zählern vor der Punkteteilung und einer Geldstrafe von 75.000 Euro verurteilt. Das Urteil wurde wegen Verstößen gegen den Grundgedanken des Fairplay ausgesprochen. Die Linzer hatten vor wenigen Wochen verbotenerweise Mannschaftstrainings durchgeführt. Der LASK will das Urteil anfechten.

Durch das Urteil rutschte der LASK von Platz eins auf Platz zwei, der Rückstand auf den neuen Spitzenreiter Red Bull Salzburg beträgt zehn Runden vor Schluss drei Zähler. Bekannt gegeben wurde das Strafausmaß zunächst nicht von der Liga, sondern vom LASK, der umgehend einen Einspruch gegen die Entscheidung ankündigte.

Als nächste Instanz urteilt das Protestkomitee, danach wäre noch der Gang vor das Ständige Neutrale Schiedsgericht denkbar. Die Bundesliga kündigte für 17.45 Uhr eine Online-Pressekonferenz an.

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