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Medienbericht

Unsaubere Transfer-Praktiken von LASK-Vize

"Wirtschaftlicher Eigentümer der Transferrechte"

20200515_PD4173.HR.jpg APA/HELMUT FOHRINGER/Archiv
LASK-Vize Jürgen Werner soll auch nach 2015 Anteile an Transferrechten von Kickern besessen haben.

Jürgen Werner, Vizepräsident des Fußball-Bundesligisten LASK, wird in einem Bericht des Wochenmagazins "News" in Zusammenhang mit rechtlich fragwürdigen Geschäftspraktiken gebracht.

Wie "News" in seiner Freitagausgabe berichtet, war Werner "entweder zur Gänze oder zumindest teilweise wirtschaftlicher Eigentümer der Transferrechte" von LASK-Spielern - und zwar auch nach 2015, als dieses "Third-Party-Ownership" von der FIFA untersagt worden war.

LASK-Vize Gesellschafter einer Investmentfirma

Der ehemalige Spielervermittler Werner, der später in Personalunion auch Berater und Sportvorstand des LASK war und sich seit 2019 auf seine Rolle als Vizepräsident der Linzer konzentriert, soll laut "News" geschäftsführender Gesellschafter einer Investmentfirma gewesen sein, die "in den letzten Jahren einen Erlös von mutmaßlich mehr als vier Millionen Euro aus Transfereinnahmen an LASK-Spielern erzielt" habe.

Jürgen Werner: Transferrechte liegen beim LASK

Auch Werner selbst kam in dem Bericht zu Wort. "Ich halte fest, dass aktuell weder ich noch irgendeine Firma wirtschaftlicher Eigentümer eines LASK-Spielers ist. Sämtliche Transferrechte aller Spieler des LASK liegen beim LASK", wurde der 59-Jährige zitiert.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 17.05.2021 um 01:26 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/bundesliga/lask-vize-juergen-werner-unsaubere-transfer-praktiken-102808069

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