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Feuer am Tivoli-Dach

Liefering setzt Siegesserie in Kapfenberg fort

Fans fackeln beinahe Innsbrucker Stadion ab

Der FC Liefering feierte gestern in Kapfenberg den achten Sieg in Serie. Währenddessen hat Wacker Innsbruck seine Aufstiegs-Chancen vergrößert.

Wacker Innsbruck hat die Chance auf den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga am Freitagabend vergrößert. Die Tiroler behielten im Zweite-Liga-Schlager der 25. Runde gegen Austria Klagenfurt mit 2:0 die Oberhand und zogen um einen Zähler an den Kärntnern vorbei auf Rang vier. Die drei Teams davor sind allesamt nicht aufstiegsberechtigt. Blau Weiß Linz machte mit einem 2:1 bei Schlusslicht SV Horn den nächsten Schritt zum Meistertitel, gewann zum bereits neunten Mal in Folge.

Blau Weiß Linz wahrt Aufstiegs-Chance

Dadurch hielten die Oberösterreicher den FC Liefering fünf Punkte auf Distanz. Die "Jungbullen", die eine Partie weniger ausgetragen haben, gewannen beim Kapfenberger SV mit 3:0. Da die beiden Mannschaften vorne souverän agieren, deutet weiter alles daraufhin, dass es dieses Jahr keinen Fixaufsteiger in die Bundesliga geben wird. Aufstiegswillige Clubs müssen auf den ersten beiden Plätzen landen, um sich eine Relegation gegen das Bundesliga-Schlusslicht zu ersparen.

Liefering setzt Siegesserie fort

Für Liefering traf zuerst Alexander Prass (27.), ehe Benjamin Sesko mit einem Doppelpack (72., 93.) alles klarmachte. Das Salzburger "Farmteam" ist mittlerweile acht Partien unbesiegt und hat dabei gleich sechsmal gewonnen. „Das war ein verdienter Sieg in Kapfenberg, auch in der Höhe! Wir haben auf der einen oder anderen Position rotiert, dabei ist es immer schön, zu sehen, dass sich die Spieler, die zuletzt wenig gespielt haben, nahtlos in die Mannschaft integrieren und teilweise auch herausragen. Besonders freut es mich für Forson, der zum ersten Mal in der Startelf stand und seine Sache sehr gut gemacht hat", freut sich Liefering-Coach Matthias Jaissle über den achten Sieg in Serie.

Wacker fehlen fünf Punkte auf Rang zwei, Klagenfurt hat sechs Zähler weniger auf dem Konto. Dazwischen liegt mit dem SV Lafnitz ein weiteres Team, das erst am Sonntag bei Vorwärts Steyr gastiert.

Wacker hält Druck stand

Die Innsbrucker hatten aufgrund des Rückstandes im Topduell den größeren Druck, ließen sich dadurch aber nicht bremsen. Die Klagenfurter hatten vor der Pause wenig Zugriff, die Führung der Hausherren war durchaus verdient. Kurz nachdem Markus Pink die erste Klagenfurter Möglichkeit ausgelassen hatte, erzielte Fabio Viteritti nach einem schönen Konter nach Hupfauf-Flanke überlegt das 1:0 (16.). Den 27-jährigen Deutschen hatten die Kärntner am langen Eck übersehen. Zwölf Minuten später passte ein Abschluss von Lukas Fridrikas von knapp außerhalb des Strafraums nach Ronivaldo-Vorarbeit genau ins Eck.

Feuer am Tivoli-Dach

In der Folge passierte im Tivoli Stadion Kurioses. Scheinbar von Wacker-Fans von außerhalb der Arena abgeschossene Feuerwerkskörper fielen auf das Feld. Doch nicht nur. Einer davon traf einen Lautsprecher, der sich nach einigen Minuten entzündete. Zuerst wurde trotz des Feuers unter dem Stadiondach weitergespielt, als die Feuerwehr ins Stadion fuhr, wurde die Partie allerdings in der 42. Minute unterbrochen. Der Brandherd war in der Folge schnell gelöscht. "Das Sachen aufs Spielfeld fliegen, das geht nicht", sagte Klagenfurts Sport-Geschäftsführer Matthias Imhof im ORF-Pauseninterview.

Der Deutsche Klagenfurts Sport-Geschäftsführer Matthias Imhof war zu dem Zeitpunkt auch enttäuscht über die Performance seiner Truppe, die auch nach dem Seitenwechsel ohne Torerfolg blieb. Bei der besten Möglichkeit von Darjo Pecirep (86.) zeigte Wacker-Tormann Marco Knaller eine Glanzparade. Klagenfurt kassierte nach drei Siegen in Folge wieder eine Niederlage. Wacker baute hingegen die Siegesserie auf vier Partien aus. Zudem konnte eine Negativbilanz gegen die Kärntner beendet werden, nach fünf sieglosen Anlaufen mit vier Niederlagen gab es endlich wieder einmal in einem Pflichtspiel-Duell einen vollen Erfolg.

Linzer mühen sich

Die Linzer hatten im Waldviertel trotz eines Traumstarts durch einen Treffer von Aleksandar Kostic (15.) ihre Mühe. Nach einem Eigentor von Nicolas Wimmer (55.) blieb es bis zur Schlussphase spannend, in der Stefano Surdanovic (82.) doch noch dafür sorgte, dass die Blau-Weiß-Siegesserie ihre Fortsetzung fand. Das imposante Torverhältnis in diesen neun Partien steht bei 30:7.

 Der GAK kam zu Hause gegen Rapids Zweierteam über ein 1:1 nicht hinaus. Mit diesem Resultat endete auch das Duell der Young Violets Austria Wien mit SKU Amstetten. Luft im Abstiegskampf verschaffte sich der FAC mit einem 1:0-Heimerfolg gegen Austria Lustenau.

(Quelle: SALZBURG24/APA)

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