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Salzburg ringt Sturm nieder

Stankovic: "Aufholjagd auf den LASK hat begonnen"

Red Bull Salzburg hat den Bundesliga-Grunddurchgang am Sonntag sehr versöhnlich abgeschlossen. Die Elf von Jesse Marsch besiegte Sturm Graz vor heimischer Kulisse in Wals-Siezenheim (Flachgau) in einer umkämpfen Partie mit 2:0 (0:0). Die Treffer für die siegreichen Bullen erzielten Masaya Okugawa (46.) und Patson Daka (75.).

Wals-Siezenheim

Drei Tage nach dem Cup-Erfolg gegen den LASK konnte Red Bull Salzburg in der Bundesliga nachlegen. Der Titelverteidiger geht nach einer couragierten Leistung mit drei Punkten Rückstand auf den LASK in die Meistergruppe. "Ich bin froh, dass wir zum zweiten Mal zu Null spielen konnten", erklärte Goalie Cican Stankovic nach dem Spiel und legte gleich nach: "Die Aufholjagd auf den LASK hat begonnen."

"Es war ein gutes Spiel", resümierte Salzburg-Coach Marsch. "Es ist ein Glücksgefühl nach langen fünf Wochen."

Salzburger Lazarett wird größer

Salzburg-Trainer Jesse-Marsch musste auf sieben Spieler (Hwang, Junuzovic, Adeyemi, Koita, Kristensen, Köhn, Camara) verzichten und hatte neben zwei Torhütern lediglich vier Feldspieler auf der Ersatzbank. Dafür gab der um 11,2 Millionen Euro verpflichtete Rekordtransfer Noah Okafor sein Startelf-Debüt.

Spiel auf ein Tor

Die Elf von Jesse Marsch konnte im ersten Spielabschnitt gegen sehr defensive Grazer aus einer klaren Feldüberlegenheit kein Kapital schlagen. Mit schnellen Kombinationen versuchten die Salzburger, die massive Sturm-Abwehr zu knacken. Im Abschluss allerdings fehlte die Präzision. Ivan Ljubic konnte vor Okugawa klären (7.), Dominik Szoboszlai vergab nach einer Vallci-Flanke vor dem offenen Tor die größte Chance (10.), Andreas Ulmer verzog knapp (21.) und der 19-jährige Okafor zog aus sechs Metern über das Tor (35.).

Sturm wurde im gesamten Spiel nur einmal wirklich gefährlich. Bei Thorsten Röchers Doppel-Chance retteten Torhüter Cican Stankovic und die Stange (34.).

Salzburger Blitz-Tor ebnet den Weg

Im zweiten Abschnitt legte Salzburg los wie die Feuerwehr. Nach nur acht Sekunden landete der Ball nach einem Angriff über linke Seite bei Okugawa, der zur Führung nur einschieben musste. Anschließend schaltete die Marsch-Elf ein paar Gänge zurück, aber Sturm blieb weiter völlig harmlos. Schließlich sorgte der eingewechselte Daka nach schönem Lochpass von Szoboszlai für die endgültige Entscheidung (75.).

"Jetzt kommen die wichtigsten Spiele", sagte Marsch, der auf die Rückkehr seiner Verletzten hofft. Nach der Liga- und Punkte-Teilung geht es dann am kommenden Wochenende mit den ersten Spielen der Meister- und Qualifikationsgruppe weiter. Rapid gastiert nächsten Sonntag (wir berichten LIVE) zum Auftakt der Meistergruppe bei Red Bull Salzburg in Wals-Siezenheim.

Sturm geht nach der ersten Auswärtsniederlage seit 6. Oktober mit vier Punkten Rückstand auf den drittplatzierten SK Rapid und drei Zähler hinter dem WAC in die zehn abschließenden Spiele der Meistergruppe.

Salzburg gegen Sturm: Der LIVETICKER zum Nachlesen

(Quelle: SALZBURG24)

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