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Adeyemi bleibt

Bullen feiern Punkterekord und schütteln Sturm ab

Salzburg hat elf Punkte Vorsprung

Red Bull Salzburg bleibt weiterhin unantastbar. Beim Gipfeltreffen in der österreichischen Fußball-Bundesliga gegen Sturm Graz gewinnen die Bullen am Sonntag mit 4:1 (2:0). Die Kluft zu den Verfolgern ist bereits nach zwölf Runden riesig. Die Bullen feiern zudem einen Punkterekord.

19 Spiele, davon sage und schreibe 17 Siege sowie zwei Remis. Egal ob heimische, spanische oder französische Teams: Keine Mannschaft hat es bislang geschafft, die Truppe von Neo-Trainer Matthias Jaissle zu schlagen.

Salzburg - Sturm Graz Getty/Red Bull
Karim Adeyemi (re.) und seine Bullen bekommen es am Sonntag mit Sturm Graz zu tun.

Nach Kür folgt für Bullen die Pflicht

Nach dem sensationellen 3:1-Erfolg in der Champions League über Wolfsburg wartet auf Red Bull Salzburg am Sonntag wieder der Liga-Alltag. Salzburgs erster Verfolger Sturm Graz (im LIVETICKER) ist zu …

In der 12. Runde versuchte es mit Sturm Graz der Zweitplatzierte und konnte dem Abo-Meister nicht das Wasser reichen.

Kluft ist riesig

Die Bullen haben auch den härtesten Konkurrenten in der Fußball-Bundesliga in die Schranken gewiesen. Der Serienmeister feierte am Sonntag zum Abschluss der zwölften Runde im Schlager gegen Sturm Graz einen ungefährdeten 4:1-(2:0)-Erfolg und vergrößerte den Vorsprung auf den Tabellenzweiten auf bereits elf Punkte. Mit 34 Zählern heimsten die Bullen den nächsten Rekord ein. Zu diesem Zeitpunkt hat kein Team bislang mehr "Körndln" am Konto.

Den elften Sieg im zwölften Spiel fixierten Rasmus Kristensen (5.), Doppel-Torschütze Karim Adeyemi (22., 81.) und Goalie Jörg Siebenhandl mit einem Eigentor (74.).

Bullen-Tore und Siege am Fließband

Jakob Jantscher war zwischenzeitlich der Anschlusstreffer zum 1:2 (50.) geglückt, für ihn war es der siebente Saisontreffer. Damit ist er gleichauf mit seinem Teakollegen Kelvin Yeboah die Nummer zwei in der Liga hinter Adeyemi, der seine Führung mit nun zehn Treffern ausbaute.

Bullen feiern Punkterekord und schüttelt Sturm ab

Salzburg ließ nach dem 3:1-Erfolg in der Champions League gegen den VfL Wolfsburg am Mittwoch überhaupt keinen Leistungsabfall erkennen, ist im Kalenderjahr 2021 in Liga-Heimspielen weiter unbesiegt und hat zu Hause nun schon in 43 Ligapartien in Folge getroffen. Bei Sturm zeigt die Tendenz nach unten, vier der jüngsten fünf Pflichtspiele wurden verloren, darunter zuletzt das 0:1 in der Europa League gegen Real Sociedad am Donnerstag.

Ausverkaufte Bullen-Arena

Salzburg-Trainer Matthias Jaissle vertraute vor 16.512 Zuschauern jener Startelf, die gegen Wolfsburg begonnen hatte. Die Grazer mussten ihre Anfangself kurzfristig umbauen, da Kapitän Stefan Hierländer beim Aufwärmen wegen einer leichten Knieverletzung passen musste. Der von Hoffenheim gekommene Alexandar Borkovic debütierte von Beginn an im Sturm-Dress als Linksverteidiger, Amadou Dante rückte dafür eine Etappe nach vor ins Mittelfeld.

Bilderbuch-Konter der Salzburger

Die neu zusammengestellte Seite hatte so ihre liebe Mühe, bei den Salzburgern lief der Ball sehr gut. Sturm-Goalie Siebenhandl war bereits in der zweiten Minute bei einem Adeyemi-Schuss gefordert. Drei Minuten später fixierte Kristensen den Traumstart. Die Hausherren schalteten sehenswert um, über Nicolas Seiwald, Noah Okafor, Luka Sucic und Okafors Ferse landete der Ball beim Rechtsverteidiger, der in Torjägermanier zum vierten Mal in dieser Saison abschloss.

Adeyemi trifft wie er will

Die nächste Chance führte zum nächsten Treffer. Nach einem Ulmer-Zuspiel setzte sich Okafor im Laufduell mit dem Ex-Salzburger David Affengruber durch und seine Hereingabe mit dem Außenrist verwertete Adeyemi in der Mitte mühelos.

Die Salzburger nutzten jene Räume bestens aus, die ihnen die Grazer anboten. Doch die Steirer konnten auch nach vorne Akzente setzen und kamen zweimal dem Anschlusstreffer nahe. Nach idealem Gorenc-Stankovic-Lochpass lief Jantscher alleine auf Philipp Köhn zu, fand allerdings seinen Meister im Schweizer Schlussmann (35.). Zwei Minuten danach ging ein Yeboah-Kopfball drüber. Doch Salzburg hätte auch den Sack endgültig zumachen können, Nicolas Seiwald setzte einen Volley aus sechs Metern über das Gehäuse (40.).

Slapstick-Tor von Sturm Graz

Nach Wiederbeginn meldeten sich die Grazer schnell zurück. Köhn konnte einen Yeboah-Schuss nur kurz abwehren und Jantscher staubte aus kurzer Distanz ab. Die Gastgeber ließen sich davon aber nicht beeindrucken, legten sofort wieder einen Gang zu und erarbeiteten sich Chance um Chance. Okafor (53., 58.) und Seiwald (59.) fehlte die Effizienz, ein Elfmeter nach Foul an Adeyemi wurde nach Videostudium wegen eines vorangegangenen Vergehens zurecht zurückgenommen (54.).

Gegentor Nummer drei machten sich die Grazer selbst. Eine alles andere als scharfe Wüthrich-Rückgabe konnte Siebenhandl nicht bändigen und der Ball kullerte ins Tor, der Rettungsversuch im Nachfassen kam hinter der Linie. Für den Schlusspunkt sorgte Adeyemi mit einem wuchtigen Schuss im Strafraum, nachdem er sich den nötigen Platz verschafft hatte. Salzburg zeigte damit, dass das jüngste 1:1 in Altach nur ein Ausrutscher war. Sturm wurde wie beim 3:1 in Graz zum Saisonauftakt besiegt.

Red Bull Salzburg gegen Sturm Graz im LIVETICKER

Salzburg: Köhn - Kristensen, Onguene, Wöber (87. Bernardo), Ulmer (87. Guindo) - Sucic (70. Capaldo), Camara, Aaronson, N. Seiwald - Okafor (70. Adamu), Adeyemi (87. Simic)

Sturm Graz: Siebenhandl - Gazibegovic, Affengruber, Wüthrich (78. Geyrhofer), Borkovic (63. Sarkaria) - Kuen, Gorenc-Stankovic (70. Ljubic), Niangbo (77. Jäger), Dante - Yeboah (78. Lang) Jantscher


Tore: Kristensen (5.), Adeyemi (22.), Jantscher (50.), Siebenhandl (74. Eigentor) Adeyemi (81.)

(Quelle: SALZBURG24)

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