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Chancen im Überfluss

Adeyemi verhindert Pleite gegen den WAC

Salzburg gleicht im Endspurt aus

Ausgerechnet nach dem fast fixen Leipzig-Wechsel von Trainer Jesse Marsch lässt Red Bull Salzburg im Bundesliga-Meisterrennen Federn. Aufgrund des 1:1 (0:0) am Mittwochabend gegen den WAC schrumpfte der Vorsprung auf Verfolger Rapid Wien.

Das Sportliche geriet beim Meisterrunden-Duell gegen die Wolfsberger fast komplett in den Hintergrund. Zu laut hallten die Gerüchte über den Marsch-Wechsel zu RB Leipzig von der Mozartstadt bis hin nach Sachsen. Vollzug wollten die Bullen auch nach unzähligen Interviews nicht vermelden.

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Salzburgs Bosse Christoph Freund (li.) und Stephan Reiter über einen möglichen Abgang von Trainer Jesse Marsch. (ARCHIVBILD)

Bullen-Bosse über Marsch-Deal zu Leipzig

Damit der Wechsel von Bullen-Trainer Jesse Marsch zu RB Leipzig offiziell wird, fehlen nur noch wenige Details. Die Salzburger Bosse Christoph Freund und Stephan Reiter sprechen vor dem Liga-Duell …

Reiter bestätigt Leipzig-Gespräche

Die Salzburger Bosse Christoph Freund und Stephan Reiter sprachen vor dem Liga-Duell gegen den WAC dennoch über den Deal. Geschäftsführer Reiter bestätigte Gespräche seit Mittwochmittag mit dem Schwesterclub (siehe S24-Video oben).

Jesse Marsch, Red Bull Salzburg GEPA/Red Bull
Salzburg-Trainer Jesser Marsch fordert beim Cup-Finale gegen Austria Lustenau viel Lärm auf dem Spielfeld.

Berichte: Marsch-Deal mit RB Leipzig fix

Der Transfer von Salzburg-Trainer Jesse Marsch zu RB Leipzig ist offenbar unter Dach und Fach. Das berichten die deutschen Medien der "Kicker" und die "Sport BILD" am Mittwoch.

Marsch und Freund zurückhaltend

Marsch selbst wollte seinen möglichen Abgang nicht im Detail kommentieren, sagte nur: "Lasst uns mit diesem Thema noch ein paar Tage warten."

Auch Christoph Freund wollte den Transfer des US-Amerikaners noch nicht bestätigen. Der Sportdirektor kommentiere keine Namen, betonte gegenüber "Sky" jedoch, dass er in den letzten 24 Stunden vor Spielbeginn nicht mit Oliver Glasner telefoniert hatte. Seine eigene Zukunft sieht der Salzburger in der Mozartstadt. Der Posten als Krösche-Nachfolger als RB-Leipzig Sportdirektor komme für ihn nicht infrage.

"Zwischen den Vereinen geht es immer dann, wenn so etwas ist, um die Ablöse. Es gibt keine Ausstiegsklausel. Ich weiß auch noch nicht, wie weit Jesse Marsch in den Verhandlungen mit Leipzig ist. Leipzig ist interessiert, Jesse Marsch zu verpflichten. Deswegen gibt es diese Gespräche", erklärte Freund im ORF.

Ob sich Marsch seinen "Co" Rene Aufhauser als potentiellen Nachfolge-Kandidaten vorstellen könnte, sagte der 47-Jährige: "Rene ist ein super Typ und hat viel geholfen. Er kann sicher ein Cheftrainer sein."

Sechs Änderungen bei Salzburg

So weit, so gut. Bis nach dem Cup-Finale gegen die Linzer werden sich alle Bullen-Fans noch gedulden müssen. Nun zu den Geschehnissen auf dem grünen Rasen: Mit sechs Änderungen schonte Salzburg-Trainer Jesse Marsch seine Top-Crew für das anstehende Cup-Finale gegen den LASK (am Samstag im S24-LIVETICKER aus Klagenfurt).

Unter anderem feierte Youngster David Affengruber sein Starelf-Debüt als Innenverteidiger. Auch Patrick Farkas, der zuletzt keine Rolle spielte, durfte wieder einmal ran.

Bullen-Motor läuft nicht

Sportlich lief es nicht wie gewünscht. Salzburg fand im ersten Abschnitt etliche Top-Chancen vor, doch Karim Adeyemi (3.), der ein ständiger Unruheherd war, traf nur die Querlatte. Auch der restlichen Offensiv-Abteilung fehlte die Präzision. Luka Sucic (23.) feuert den ersten Schuss aufs Tor ab – WAC-Keeper Manuel Kuttin war zur Stelle. Danach verfehlte Brenden Aaronson (27.) aus aussichtsreicher Position den Kasten. Die wohl beste Gelegenheit fand Mergim Berisha (31.) nach einem Adeyemi-Zuspiel vor.

Von sieben Salzburg-Schüssen ging in der ersten Halbzeit nur einer auf das Kärntner Tor – ohne Topscorer Patson Daka und den gesperrten Sekou Koita fehlte dem Leader die Kaltschnäuzigkeit. Nach Wiederanpfiff kam es für die etwas indisponierten Bullen knüppeldick.

Debütant mit Eigentor

Ausgerechnet der 20-jährige Debütant Affengruber, der eine solide Partie zeigte, verlängerte einen Liendl-Freistoß (68.) ins eigene Tor – 0:1. Vier Minuten später verabsäumten Andre Ramalho per Kopf und Daka im Nachschuss den Ausgleich zu erzielen. Abermals zeigte Kuttin seine ganze Klasse.

Beim Adeyemi-Hammer (78.) aus rund 25 Meter wäre der Wolfsberger Schlussmann allerdings chancenlos gewesen – wieder traf der 19-Jährige das Aluminium. Aber auch Sucic (81.), der über weite Strecken blass blieb, war wie das gesamte Bullen-Team nicht vom Glück verfolgt. Generell wirkte die Leistung von Salzburg zu verkrampft.

Adeyemi belohnt sich und Salzburg

Bei manchen Aktionen war zudem Verzweiflung gegen stark verteidigende Wölfe zu spüren. Der lang ersehnte und verdiente Ausgleich fiel in der 87. Minute, als Joker Noah Okafor Adeyemi bediente und dieser den Weg an Kuttin vorbei fand – 1:1. Dabei blieb es schlussendlich auch.

"Karim (Adeyemi, Anm.) war der gefährlichste und beste Spieler am Platz", erklärte Marsch.

Red_Bull_Salzburg_WAC FMT-Pictures/KJ
Red Bull Salzburg (rot) traf am Mittwoch in der Bundesliga-Meisterrunde auf den WAC.

Da Rapid Wien bei der WSG Tirol mit 3:2 siegte, schrumpfte der Vorsprung auf den ersten Verfolger auf sechs Punkte.

(Quelle: SALZBURG24)

Bullen-Bosse über Marsch-Deal zu Leipzig

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Salzburgs Bosse Christoph Freund (li.) und Stephan Reiter über einen möglichen Abgang von Trainer Jesse Marsch. (ARCHIVBILD)

Damit der Wechsel von Bullen-Trainer Jesse Marsch zu RB Leipzig offiziell wird, fehlen nur noch wenige Details. Die Salzburger Bosse Christoph Freund und Stephan Reiter sprechen vor dem Liga-Duell gegen Den WAC über den Deal.

Einen Tag nach dem feststehenden Abgang von Julian Nagelsmann zu Bayern München haben die Sachsen einen Nachfolger gefunden. Marsch wechselt laut übereinstimmenden deutschen Medienberichten zu Leipzig.

Reiter bestätigt Gespräche mit Leipzig

Salzburg-Geschäftsführer Reiter bestätigt Gespräche seit Mittwochmittag mit dem Schwesterclub (siehe Video oben). Zudem spricht er über Umabauarbeiten in der Red-Bul-Arena.

Marsch und Freund zurückhaltend

Gleich wie Marsch selbst will auch Sportdirektor Christoph Freund den Abgang des US-Amerikaners nicht bestätigen. Freund wolle keine Namen kommentieren, betonte gegenüber "Sky" jedoch, dass er in den letzten 24 Stunden nicht mit Oliver Glasner telefoniert hat. 

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