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Red Bull Salzburg

Haaland und Stankovic wieder fit

Haaland, Stankovic, Red Bull Salzburg APA/KRUGFOTO
Während des Spiels gegen St. Pölten saßen Haaland (li.) und Stankovic auf der Bank.

Fußball-Meister Red Bull Salzburg wird zum Bundesliga-Auswärtsspiel am Sonntag gegen die Admira wohl mit zwei prominenten Rückkehrern in der Startformation antreten. Wie Trainer Jesse Marsch am Freitag bekanntgab, dürften sowohl Erling Haaland als auch Cican Stankovic in der Südstadt beginnen.

Haaland stand wegen kleinerer Verletzungen zuletzt am 10. November beim 3:0 in Wolfsberg gegen den WAC in der Anfangself der Bullen.

"Cican ist klare Nummer 1"

Stankovic feiert nach überstandener Muskelblessur sein Comeback. Der ÖFB-Teamgoalie hatte sich am 23. Oktober bei der 2:3-Heimniederlage in der Champions League gegen Napoli verletzt. "Cican ist unsere klare Nummer eins, die Situation hat sich nicht geändert. Wir glauben, er ist fast bei 100 Prozent", sagte Marsch.

Ähnliches gilt auch für Haaland. "Er hat ein gutes Gefühl. Wir werden sehen, im Prinzip ist er gesund und bereit", erzählte der Salzburg-Trainer über den europaweit begehrten Stürmer, der in dieser Saison bei 27 Toren ind 19 Pflichtspielen hält.

"Höhepunkt der letzten fünf Monate"

Zuletzt traf Haaland auch beim 4:1 in der Champions League gegen Genk und leistete damit einen Beitrag dazu, dass den Salzburgern am 10. Dezember in Wals-Siezenheim gegen Liverpool ein echtes Finale um den Aufstieg ins Achtelfinale bevorsteht. "Der Mittwoch war für uns alle ein Höhepunkt der letzten fünf Monate. Aber jetzt ist wichtig, dass wir uns auf die Admira konzentrieren", sagte Marsch.

Die Salzburger, die die Liga-Tabelle einen Punkt vor dem LASK anführen, sind auf einen überaus motivierten Kontrahenten eingestellt. "Die Gegner geben gegen uns immer ihr Bestes, aber ich erwarte mir nie weniger als einen Sieg", erklärte Stürmer Patson Daka.

Admira: "Wollen uns teuer verkaufen"

Admira-Coach Klaus Schmidt will diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung machen. "Wir waren zuletzt schwer zu bespielen und wollen uns jetzt gegen die beste Mannschaft Österreichs teuer verkaufen", meinte der Steirer.

Die Ansicht, dass man gegen das überragende heimische Team der vergangenen Jahre nur gewinnen könne, wies Schmidt zurück. "Da kann man schon verlieren, und zwar in erster Linie sein Gesicht", warnte der Coach vor einem möglichen Debakel.

Allerdings glückte erst vor einer Woche einem Außenseiter ein Achtungserfolg gegen Salzburg - der SKN St. Pölten schaffte in der Red-Bull-Arena nach einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2. "Doch da muss schon viel zusammenkommen, damit so etwas gelingt, und das passiert nicht oft", vermutete Schmidt.

(Quelle: APA)

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