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Trainingslager

Bullen meistern Härtetest in Doha

Testspiel-Sieg gegen russischen Erstligisten

Red Bull Salzburg bestand am Samstag den ersten Härtetest im Trainingslager in Doha mit Bravour. Die Bullen besiegten den russischen Erstligisten Zenit St. Petersburg mit 6:3 (3:0).

Die Tore erzielten Berisha (5./Foulelfmeter), Ramalho (33.), Hwang (35.), Adeyemi (63.), Pokorny (80.) und Koita (93.). Das Testspiel wurde in drei Spielzeiten a 40 Minuten ausgetragen. "Es war heute eine super Leistung von unserer Mannschaft. Wir haben heute drei verschiedene Grundordnungen benutzt und das insgesamt sehr gut gemacht. Viele unsere Spieler haben stark gespielt, waren sehr klar in vielen Aktionen. Es war ein gelungener Abschluss eines sehr guten Trainingslagers", zeigte sich Salzburg-Trainer Jesse Marsch begeistert.

120 Minuten, neun Tore, sechs davon für uns – und das gegen den russischen Serienmeister Zenit Football Club. Kann sich sehen lassen, Burschen!

Gepostet von FC Red Bull Salzburg am Samstag, 25. Januar 2020

Hochkarätiger Test-Gegner für Salzburg

Im zweiten Testspiel des Jahres trafen die Bullen mit Zenit St. Petersburg auf einen qualitativ äußerst hochwertigen Gegner. Die Russen liegen in der heimischen Premier Liga mit zehn Punkten Vorsprung auf Krasnodar an der Spitze und haben acht Spieler im Kader, deren Marktwert bei zehn Millionen Euro oder mehr liegt. Herausragend dabei ist Ex-Barcelona-Spieler Malcom mit 40 Millionen. Im Herbst war Zenit in der Champions-League-Gruppe G mit RB Leipzig, Benfica Lissabon und Lyon mit dabei.

Die Salzburger gingen hochmotiviert ins Match. Patson Daka holte sich den Ball und spielte tief auf Hee Chan Hwang, der vom russischen Goalie von den Beinen geholt wurde. Mergim Berisha verwertete den Elfmeter zur Führung. Nach einer Ballstafette von Daka über Farkas und Hwang scheiterte Masaya Okugawa knapp. Den folgenden Eckball setzte Daka knapp neben das Tor. Bei den Russen waren es Dzyuba und Kokorin, die mit Möglichkeiten an Cican Stankovic scheiterten. Ein weiteres Elferfoul an Hwang verlegte der katarische Schiri auf die Sechzehnerlinie. Den Freistoß setzte Zlatko Junuzovic knapp über das Tor. Den zweiten Salzburger Treffer erzielte Andre Ramalho. Der Brasilianer stieg nach einem Junuzovic-Eckball am höchsten und köpfte zum 2:0 ein. Und nur eine Minute später schloss Hwang ein herrliches Dribbling zum 3:0 ab.

Liefering-Talent trifft gegen Petersburg

Im zweiten Teil war es Zenit, das aus einem Eckball Profit schlagen konnte. Osorio staubte zum 1:3 ab. Nach dem Doppelschlag durch einen verdeckten Schuss von Shatov (55.) war das Spiel wieder offen. Darauf folgte die nächste strittige Entscheidung, als eine elferverdächtige Attacke an Daka als Stürmerfoul gewertet wurde. Nichts zu diskutieren gab es aber in der 53. Minute, als der flinke Karim Adeyemi Goalie Rudkakov überspielte und zum 4:2 traf – sein erstes Tor für den FC Red Bull Salzburg. Gegen die junge Truppe, die bei den Bullen zu diesem Zeitpunkt auf dem Spielfeld stand, verkürzte Robert Mak auf 3:4. Aber wieder setzte das Team von Jesse Marsch nach. Liefering-Talent Peter Pokorny verwertete mit einem satten Schuss aus 16 Metern zum 5:3.

Die nächsten beiden Großchancen hatten Adeyemi (Schupfer über Goalie und Tor) bzw. Smail Prevljak, der nach gutem Dribbling etwas zu lange mit dem Abschluss zögerte. Besser machte es gleich darauf Sekou Koita, der per Flachschuss ins lange Eck zum Endstand von 6:3 traf.

(Quelle: APA)

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