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Nervöse Youngsters im Test

Sesko in Ballerlaune macht Bullen-Stotterstart vergessen

Furioses Comeback von Red Bull Salzburg

Die Vorbereitung von Red Bull Salzburg läuft noch nicht ganz nach Plan. Auf das abgesagte Trainingslager in Bramberg folgte am Mittwoch im Testpiel in Liefering eine Halbzeit zum Vergessen. Mit Benjamin Sesko präsentierte sich vor allem ein Bulle in Top-Form – die Youngsters schwächelten.

Salzburg

Unwetter, Regen im Überdruss und ein unbespielbarer Platz: Das Trainingslager von Red Bull Salzburg musste vier Tage vor dem geplanten Ende vorzeitig abgebrochen werden.

symb_jaissle, Red Bull by Getty
Salzburg-Coach Matthias Jaissle.

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Salzburgs Teamspieler wieder mit an Bord

Für die Bullen aber alles kein Grund, um nervös zu werden. Denn am Mittwoch kehrten mit Amar Dedic, Maurits Kjaergaard, Noah Okafor, Nicolas Seiwald, Luka Sucic und Max Wöber die Teamspieler wieder ins Mannschaftstraining zurück. Ein Einsatz kam aber wie für die angeschlagenen Fernando (Adduktoren), Kamil Piatkowski (Oberschenkel) sowie Antoine Bernede (Verkühlung) jedoch zu früh.

Meldungsliste(1)(16).jpg ASSOCIATED PRESS
Strahinja Pavlovic (Links) wird bei Red Bull Salzburg mit der Rückennummer 31 auflaufen.

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Gegen den polnischen Rekordmeister (15 Mal) tat sich die neu zusammengewürfelte Truppe von Matthias Jaissle allerdings schwerer als erwartet. Mit vier 18-Jährigen in der Startelf und insgesamt sieben Liefering-Kickern an Bord, wagte Jaissle ein kleines Experiment, das allerdings in der ersten Halbzeit überhaupt nicht funktionierte.

Red Bull Salzburg SALZBURG24/ANDONOV
Neuzugang Strahinja Pavlovic sah sich Salzburgs Testspiel gegen Legia Warschau von der Tribüne aus an.

Jung-Bullen müssen Rückschläge verdauen

Josue Pesqueira (2.) schloss nach einem Ballverlust von Mamady Diambou staubtrocken zur frühen 1:0-Führung ab. Die jungen Bullen wirkten angeschlagen und mussten in der 19. Minute einen weiteren Rückschlag verdauen: Ernest Muci setzte sich im Strafraum per Kopf gegen Samson Baidoo durch und erhöhte auf 2:0 für Warschau.

"Die erste Halbzeit war nicht das, was ich mir erwartet habe. Es war ein durchgemischter Haufen – vor allem im ersten Abschnitt. Aber es gibt keinen Vorwurf an die Jungs. Sie sind teilweise erst 18 Jahre, solche Rückschläge haben sie in der Akademie noch nicht erlebt", fand Jaissle gegenüber SALZBURG24 klare Worte. Den einzigen "Hochkaräter" vergab Roko Simic (21.), als er alleine vor dem gegnerischen Keeper links vorbeischoss.

Red Bull Salzburg SALZBURG24/ANDONOV
Bullen-Neuzugang Fernando sah sich Salzburgs Testspiel gegen Legia Warschau von der Tribüne aus an.

Sesko zeigt mit Doppelpack auf

Der Ex-Klub von Weltklasse-Stürmer Robert Lewandowski bekam erst mit der zweiten Garnitur Probleme. Die Wende leitete Salzburgs Benjamin Sesko ein. Der 13-fache slowenische Nationalspieler vergab zunächst eine Top-Chance per Kopf (53.), versenkte im zweiten Anlauf nach einem Capaldo-Eckball (59.) die Kugel mit dem Kopf zum 1:2.

Nur drei Minuten später folgte der Ausgleich: Sesko (62.) sorgte nach einem guten Kombinationsspiel per Linksschuss für das 2:2.

"Er darf gerne so weitermachen – auch in der Liga, wenn es dann wieder losgeht. Er präsentiert sich von Anfang an in einem Top-Zustand. Er ist richtig hungrig, das hat man gemerkt", freute sich der Bullen-Trainer über das geglückte Comeback.

Adamu erzielt Siegestreffer gegen Legia Warschau

Den 3:2-Siegestreffer markierte Junior Adamu (64.) nach einem fragwürdigen Elfmeter (wohl außerhalb des Strafraums). "Mit der zweiten Halbzeit war ich dann richtig zufrieden, da haben wir über lange Zeit richtig geilen Fußball gezeigt", resümierte Jaissle.

Nach einem am Donnerstag anstehenden Regenerationstag wartet mit Olympiakos Piräus am Samstag bereits der nächste Testspielgegner. Die Bullen empfangen die Griechen um 15.30 Uhr in Anif.

Aufstellung:

Mantl; Atiabou (46. Van der Brempt), Baidoo (46. Solet), Vallci (46. Bernardo), Ulmer (46. Ibertsberger); Tijani (46. Capaldo), Diambou (46. Diarra), Kameri (46. Agyekum), Hofer (46. Sahin); Simic (46. Sesko/76. Owusu), Reischl (46. Adamu)

(Quelle: SALZBURG24)

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