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LASK nicht belohnt

Am Ende siegt wieder Salzburg gegen den LASK

Bullen überraschen Linzer im Endspurt

Für Red Bull Salzburg rückt die achte Meisterschaft immer mehr in Reichweite. Beim 2:0 (0:0)-Triumph am Sonntag gegen den LASK zünden die Bullen im Endspurt den Turbo – und gehen abermals als Sieger vom Platz.

Mit dem späten Sieg kickten die Bullen den Drittplatzierten endgültig aus dem Titelkampf. Salzburg tat sich lange Zeit sehr schwer, die Linzer waren das ganze Spiel über die bessere Mannschaft.

Salzburg eilt LASK davon

Der Schlager des dritten Spieltags der Meistergruppe der Fußball-Bundesliga hat am Sonntag einen 2:0-(0:0)-Erfolg von Red Bull Salzburg über den LASK gebracht. Späte Tore von Mergim Berisha (87.) und Noah Okafor (93.) entschieden eine lange offene und von den Abwehrreihen geprägte Partie zugunsten des Tabellenführers, der nun bereits elf Punkte vor den Linzern liegt.

Der LASK war – wie in den vergangenen Duellen – ein starker Herausforderer, konnte sich jedoch auch diesmal nicht für den Aufwand belohnen.

"Die Geschichte wiederholt sich. Wir waren knapp dran, aber letztendlich heißt der Sieger wieder Salzburg", sagte LASK-Coach Dominik Thalhammer.

"Verkrampftes" Duell für Junuzovic

"Es war ein sehr enges Spiel, vielleicht auch teilweise ein bisschen zu verkrampft. Das sind so die Spiele gegen den LASK. Ich glaube trotzdem, dass wir verdient gewonnen haben", sagte Bulle Zlatko Junuzovic im Sky-Interview nach dem Spiel.

Die Oberösterreicher kassierten auch im dritten Spiel 2021 eine Niederlage gegen Salzburg und verpassten es, ein Ausrufezeichen für das Cupfinale zu setzen, in dem man sich am 1. Mai erneut gegenübersteht. Die Bullen feierten den sechsten Sieg in Folge und halten in 13 Ligaspielen 2021 bei zwölf "Dreiern".

Salzburg scheint für die Linzer unerreichbar zu sein. "Ja, Scheiße schon wieder nicht", ärgert sich der Linzer James Holland, der sich über die nicht genutzten Chancen ärgert.

Marsch vertraut Stammelf

Salzburg tauchte zum vierten Mal in Folge mit der gleichen Startformation auf, der LASK im Vergleich zum jüngsten 2:1 über den WAC nur mit einer Änderung: Andres Andrade rückte anstelle des leicht angeschlagenen Petar Filipovic in die Dreierkette, es war also exakt so wie beim 0:1 gegen Salzburg am 20. März in der letzten Runde des Grunddurchgangs.

LASK besser im Spiel

Der Beginn brachte ein zerfahrenes Spiel, in dem beide Teams hoch attackierten und dem Gegner kaum Zeit zum Atmen ließen. Daraus resultierten viele Zweikämpfe und kaum Strafraumaktionen geschweige denn gute Chancen.

Ein erster, harmloser und abgefälschter Abschluss von LASK-Kicker Johannes Eggestein (13.) brachte einen Eckball aber keine Gefahr, kurz darauf zielte sein Sturm-Kollege Husein Balic weit drüber (15.).

Berisha als Unruheherd

Dann passierte lange nichts, ehe Salzburg nach Ballgewinn schnell das Mittelfeld überbrückte und in Person von Mergim Berisha nach Schuss aus der Drehung an der Stange anklopfte (28.). Salzburg wirkte nun wacher, die nächste Großchance hatte aber der LASK durch Balic, dessen Schuss aus zwölf Metern Beute von Salzburg-Goalie Cican Stankovic wurde (35.).

Berisha stellte sich vor der Pause noch mit einem eher harmlosen "Köpfler" bei LASK-Tormann Alexander Schlager vor (40.), danach ging ein Schuss des Deutschen aus Kurzdistanz am Tor vorbei (44.). Kurz vor Abpfiff hatte der LASK Glück, dass ein Köpfler Patson Dakas nach Ecke daneben ging (45.).

Im Endspurt siegen die Bullen

Der Seitenwechsel änderte nichts am Charakter der Partie. Der LASK war am Drücker, schoss in Person von Reinhold Ranftl über das Tor (56.). Ein Berisha-Versuch aus aussichtsreicher Position wurde geblockt (61.), in der nächsten Situation ging es Thomas Goiginger ähnlich (62.), als er André Ramalho am Arm getroffen hatte.

Während der LASK offensiv nicht mehr zulegen konnte, brachte das Finish verstärkte Bemühungen der Hausherren und auch den schönsten Spielzug der Partie: Den Konter über mehrere Stationen schloss Berisha nach Hereingabe vom eingewechselten Karim Adeyemi aus Kurzdistanz unwiderstehlich ab. Andrade hatte den Ball zuvor unglücklich abgefälscht. In der Nachspielzeit war dann noch Joker Okafor zur Stelle, wieder assistierte Adeyemi.

"Es war ein gutes, hartes und knappes Spiel. LASK hat gut gekämpft und es uns nicht leicht gemacht. Wir haben in den letzten zehn Minuten unsere wahre Qualität ausgespielt. Wir wissen, dass wir in der Schlussphase immer wieder nachlegen können und es für die Gegner schwer ist, das Niveau so lange zu halten – das war entscheidend", resümierte Salzburg-Trainer Jesse Marsch.

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Aufstellungen

Salzburg: Stankovic - Kristensen, Ramalho, Wöber (65. Bernardo), Ulmer - Bernede, Junuzovic (89. Seiwald) - Mwepu, Aaronson (74. Adeyemi) - Berisha, Daka (89. Okafor)

LASK: Schlager - Wiesinger, Trauner, Andrade - Ranftl, Holland, Michorl, Renner - Goiginger, Eggestein (69. Reiter), Balic

Tore: 1:0 (87.) Berisha; 2:0 (93.) Okafor

Gelbe Karten: keine bzw. Michorl, Andrade, Ranftl, Renner

Die Besten: Kristensen, Junuzovic, Berisha bzw. Trauner, Wiesinger, Holland

(Quelle: SALZBURG24)

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