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Jubel im S24-Video

Salzburgs Meister-Kür und achter Double-Triumph

Erzrivale Rapid war nur Gratulant

Red Bull Salzburg holt am Mittwoch gegen Erzrivale Rapid Wien den achten Double-Gewinn in den letzten zehn Jahren. Mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg demonstrierten die Bullen eindrucksvoll die Machtverhältnisse im österreichischen Profi-Fußball.

Für den achten Double-Triumph in zehn Saisonen fand Red Bull Salzburg die fast perfekte Bühne vor. Drei Runden vor Schluss lachten die Bullen nahezu uneinholbar von der Tabellenspitze, benötigten nur mehr einen mickrigen Zähler für den zwölften Meistertitel in der Red-Bull-Ära.

Nur ein kleiner Schönheitsfehler schlich sich bei der Meister-Kür der Mozartstädter ein: Die Fans fehlten beim kollektiven Jubel (siehe Video oben) des Serienmeisters.

Packender Start im Top-Spiel

Aber auch ohne Zuschauer lieferten sich die derzeit beiden besten Fußball-Teams ein packendes Duell. Die Hütteldorfer waren sehr mutig, bereiteten der Marsch-Crew viele Probleme. Zählbares schaute dabei jedoch nicht heraus, auch wenn die Wiener zielstrebig und unbeirrt nach vorne spielten.

Daka schnürt Doppelpack

Etwas entgegen dem Spielverlauf ging jedoch Salzburg mit viel Glück in Front. Nachdem Mergim Berishas Zuspiel auf Patson Daka (33.) über Umwegen zu seinem Sturmpartner gelang, traf der Sambier per abgefälschtem Schuss zur 1:0-Führung.

Im zweiten Abschnitt fand Salzburg zu alter Stärke zurück und wurde dominanter.

FC_Red_Bull_Salzburg_Rapid_Wien_Meister_Double APA/KRUGFOTO
Red Bull Salzburg ist zum achten Mal Double-Sieger in Österreich. Präsident Harald Lürzer, Trainer Jesse Marsch und Geschäftsführer Stephan Reiter feiern (v. li. n. re.).

Nachdem zuerst Junuzovic die linke Stange traf, erhöhte Daka (56.) mit seinem 26. Saisontreffer und einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 2:0 für Salzburg. "Wir haben so viel individuelle Qualität und arbeiteten als Team so gut zusammen. Ich bin unglaublich dankbar und froh hier zu sein." Über seine Zukunft: "Ich bin noch nicht sicher, wir haben ja noch zwei Spiele vor uns", erklärte Daka, der bei RB Leipzig hoch im Kurs stehen soll.

Ulmer: "Verdient Meister geworden"

"Es macht Spaß in der Mannschaft, in dem Club dabei sein zu dürfen. Es wird nie langweilig. Es ist immer viel Arbeit dahinter über das ganze Jahr gesehen und ich glaube, wir sind verdient Meister geworden. Ich möchte unbedingt mit den Jungen mithalten können und investiere da auch viel. Wenn es sich so auszahlt, ist es eine Genugtuung", sagte Salzburg-Kapitän Andreas Ulmer.

Salzburg dominiert Österreichs Profi-Fußball

Die Wiener konnten keineswegs die Rolle als Party-Crasher einnehmen. Salzburg fand immer mehr Gefallen an der Partie, versprühte Spielfreude, Spaß und demonstrierte abermals eindrucksvoll die Machtverhältnisse im österreichischen Profi-Fußball.

Trainerwechsel, Modusänderungen, Abgänge von Schlüsselspielern – Red Bull Salzburg hat sich in den vergangenen Jahren unbeeindruckt gezeigt und auch heuer wieder geliefert. Leise Hoffnungen der Konkurrenz, der Ligakrösus könnte diesmal schwächeln, haben sich einmal mehr in Luft aufgelöst, der achte Meistertitel en suite legt beredtes Zeugnis von der bleiernen Dominanz der Bullen ab.

Wie sehr die Kicker den Triumph auf dem Feld auskosten wollen, zeigte die Auswechslung von Mergim Berisha: Der deutsche U21-Nationalspieler verweigerte Marsch den Handschlag, als er Platz auf der Ersatzbank nahm.

Erfolgstrainer Marsch mit Tränen

Jesse Marsch war nach Oscar Garcia der zweite Bullen-Coach der den Double-Erfolg erfolgreich verteidigen konnte. Die erste Bierdusche erhielt der zu Leipzig wechselnde US-Amerikaner von Alex Walke, der ankündigte noch ein Jahr dranhängen zu wollen.

Salzburgs Erfolgstrainer ließ bei der Pressekonferenz seinen Gefühlen freien Lauf und vergoss Tränen: "Nach zwei Jahren auf Wiedersehen zu sagen ist ganz schwierig. Die Zeit hier war sehr schön."

Rapid zittert um Rang zwei

Rapid muss damit auch noch um Platz zwei und die Champions League-Qualifikation bangen. Denn sowohl der LASK als auch Sturm Graz haben nur noch je drei Punkte Rückstand. Die Linzer gewannen beim WAC 4:0, Sturm siegte bei der WSG Tirol 3:2. Der WAC liegt vier Punkte hinter dem Duo LASK/Sturm auf Platz fünf, Tirol ist weitere vier Zähler dahinter Sechster.

LIVETICKER: Red Bull Salzburg – Rapid Wien

Aufstellungen

Salzburg: Stankovic – Ulmer, Ramalho, Wöber, Kristensen – Mwepu, Junuzovic, Bernede, Aaronson – Daka, Berisha

Rapid Wien: Strebinger – Greiml, Ljubicic, Hofmann – Schick, Schuster, Grahovac, Ullmann – Demir, Kitagawa, Fountas

Tore: Daka (33., 56.)

15/16 ???? #SERIENMEI8TER

Gepostet von FC Red Bull Salzburg am Mittwoch, 12. Mai 2021

(Quelle: SALZBURG24)

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