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"geiles Gefühl"

Furiose Salzburger feiern 7. Titel in Folge

Bullen knacken gegen Hartberg magische 100-Tore-Marke

In eindrucksvoller Manier hat Red Bull Salzburg am Sonntagnachmittag den TSV Hartberg mit 3:0 (1:0) geschlagen. Der Heimsieg bedeutet zugleich die siebente Meisterschaft in Folge, weil Verfolger LASK im Parallelspiel mit 0:1 gegen den WAC verlor.

Wals-Siezenheim

Die Bullen liegen damit in der Meistergruppe zwei Partien vor Schluss elf Punkte vor dem LASK. Dadurch können die Linzer die Mannschaft von Trainer Jesse Marsch auch dann nicht mehr überholen, wenn sie nachträglich die vier abgezogenen Punkte retour bekommen sollten.

Siebte Meisterschaft in Folge

Für die Mozartstädter, die auch das zweite Double en suite perfekt machten, ist es der siebente Meistertitel in Folge, der insgesamt 14. und der elfte in der Red-Bull-Ära. "Es ist ein richtig geiles Gefühl", freute sich Torschütze Ramalho am Sky-Mikrofon. "Wir haben wieder gezeigt, dass wir die beste Mannschaft Österreichs sind. Was es hier in Salzburg gibt, ist außergewöhnlich, wir haben eine richtige Meister- und Siegermentalität."

Zlatko Junuzovic: "Wir sind jetzt überglücklich. Wir alle haben diesen Titel verdient, der ganze Verein. Jetzt werden wir feiern und dann die letzten zwei Spiele hochprofessionell angehen."

"Die Meisterschaft ist ein sehr besonderes Gefühl", sagte Salzburgs Meister-Coach Jesse Marsch freudestrahlend nach dem Spiel. "Ich bin sehr dankbar darüber, was ich diese Saison alles gelernt habe. Ich bin sehr stolz auf die gesamte Truppe." Auf der Pressekonferenz versicherte der US-Amerikaner in Angesicht einiger Wechselgerüchte auch über den Sommer hinweg Trainer in Salzburg zu bleiben.

Im Gegensatz zum 7:2 bei Rapid unter Woche blieb gegen Hartberg diesmal ein großes Tor-Festival aus.

Ramalho köpft Salzburg ins Glück

Die Salzburger präsentierten sich zunächst weit weniger konzentriert und durchschlagskräftig als bei ihrem Auftritt in Wien, dominierten die Partie aber dennoch klar. Ramalho scheiterte an Hartbger-Goalie Raphael Sallinger (6.), Hwang schoss daneben (28.) und fand in Sallinger seinen Meister (32.), Daka traf das Außennetz (35.) und Dominik Szoboszlai konnte Sallinger nicht überwinden (36.).

Salzburg gegen Hartberg, Meisterschaft, Meistertitel APA / BARBARA GINDL
Großer Jubel bei Red Bull Salzburg über den siebenten Meistertitel.

So musste wieder einmal eine Standardsituation herhalten - nach einem Eckball von Szoboszlai war Ramalho per Kopf erfolgreich (45.). Der Brasilianer erzielte damit das 100. Liga-Saisontor der Bullen, gleichzeitig den 26. Treffer nach einem ruhenden Ball und den zwölften nach einem Corner.

Hartberg ohne Chancen

Die tapferen Hartberger hatten davor bei einem Fehlschuss von Lukas Gabbichler (23.) und einem von Cican Stankovic parierten Kopfball durch Peter Tschernegg (31.) am gegnerischen Tor kurz angeklopft. Nach der Pause war es mit den Hoffnungen der Steirer auf einen Punktgewinn in Wals-Siezenheim aber schnell vorbei.

Meisterkür in Wals-Siezenheim

Nach einem Fehler von Siegfried Rasswalder schlug Albert Vallci eine Maßflanke auf Hwang, der das Spielgerät mit einem Hechtkopfball versenkte (53.). Sechs Minuten nach seinem Tor trat Hwang als Assistgeber in Erscheinung - seine Vorlage verwertete Daka volley aus kurzer Distanz. Der Angreifer erzielte seinen 24. Bundesliga-Saisontreffer.

Salzburg gegen Hartberg Red Bull / GEPA
Salzburg hat Hartberg in Wals-Siezenheim empfangen.

Die restliche Spielzeit wurde zu einem lockeren Schaulaufen der Salzburger, Höhepunkt war ein Latten-Freistoß von Zlatko Junuzovic (88.). Die Bilanz seiner Truppe aus den jüngsten elf Pflichtspielen steht bei neun Siegen und zwei Unentschieden. Ein Schlüssel für den Erfolg dürfte die bestechende Konditionsleistung der Bullen sein. "Der Trainer hat uns in der Corona-Pause extrem geschunden, wir hatten ein extrem arges Heimtraining", blickte Verteidiger Maximilian Wöber am Sky-Mikrofon zurück. "Beim Gruppentrainingsstart hatten wir keinen Tag, an dem wir nicht kurz vorm Speiben waren."

(Quelle: APA/SALZBURG24)

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