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Marsch ist Trainer des Jahres

Salzburg-Coach setzt sich bei SN-Sportlerwahl durch

Leonidas, Salzburgs Trainer des Jahres, Jesse Marsch, SN/Wildbild
Bereits im April wurde Jesse Marsch bei der Leonidas-Sportlerwahl zum "Trainer des Jahres" gekürt. Nun kann er seine Trophäe in Händen halten.

Salzburgs Trainer des Jahres heißt Jesse Marsch. Der US-amerikanische Coach vom FC Red Bull Salzburg entschied bereits im Frühjahr die Leonidas-Sportlerwahl der Salzburger Nachrichten. Am Freitag konnte der 46-Jährige die begehrte Trophäe endlich entgegennehmen.

Marsch kam erst im letzten Sommer zu Red Bull in die Mozartstadt. Mit begeisternden Aufritten seiner Mannschaft konnte er in der Champions League aufzeigen, was wohl ausschlaggebend für seine Wahl war. Zuletzt holte Marsch mit den Salzburgern das Double aus Meisterschaft und Cup.

Ulmer hinter Kraft bei Sportlerwahl 

Bullen-Kapitän Andreas Ulmer erreichte bei der SN-Sportlerwahl indes den zweiten Platz – hinter Skispringer Stefan Kraft.

Leonidas, Salzburgs Sportler des Jahres, Andreas Ulmer, SN/Wildbild
Salzburg-Kapitän Andreas Ulmer wurde Zweiter bei der Leonidas-Sportlerwahl zum "Sportler des Jahres".
(Quelle: SALZBURG24)

Das sind Salzburgs "Sportler des Jahres"

Stefan Kraft APA/EXPA/JFK
Stefan Kraft (AUT, 1. Platz) am 16. Jänner 2020 während der Siegerehrung anlässlich des Skiflug-Weltcups am Kulm in Bad Mitterndorf.

Bei herrlichem Frühlingswetter haben Stefan Kraft und Chiara Hölzl am Mittwoch in Salzburg ihre "Leonidas"-Trophäen als Salzburger Sportler des Jahres erhalten. Für Kraft war es schon die zweite derartige Auszeichnung, seine Skisprung-Kollegin Hölzl, die Weltcup-Zweite, bekam erstmals den "Goldenen Löwen".

Die zwei Pongauer sind seit der vergangenen Saison, die wegen der Corona-Pandemie vorzeitig beendet worden war, Stallkollegen im Jump&Reach-Team des Tirolers Patrick Murnig, der mit seiner Agentur mehrere Sportler rundumbetreut. Dem Aushängeschild Kraft fehlt nach dem zweiten Gesamt-Weltcupsieg nur noch ein Triumph, um Andreas Goldberger als erfolgreichsten ÖSV-Weltcup-Gewinner einzuholen. "Als ich gehört habe, dass nur der Goldi einen Titel mehr hat, habe ich realisiert, dass ich einer der besten Skispringer von Österreich bin. Aber den Rekord einzustellen ist mir nicht so wichtig und mit dem Gesamtweltcup befasse ich mich frühestens im Jänner", sagte Kraft.

Verschobene Skiflug-WM im Dezember

Die erste Titelchance in der kommenden Saison gibt es für den Doppel-Weltmeister von 2017 bereits Mitte Dezember. Die vom März verschobene Skiflug-WM in Planica wurde für 11.-13.12. neu angesetzt. "Dass wir zweimal in einer Saison in Planica fliegen, ist geil, es gibt nichts Besseres", freute sich Weltrekordler Kraft. Skifliegen sei schließlich seine Lieblingsdisziplin.

Stefan Kraft will weiter punkten

Eine Skiflug-WM kurz vor der Vierschanzen-Tournee sei zwar eine ungewöhnliche Situation, umso wichtiger werde aber ein guter Saisonstart sein, meinte der 27-Jährige. "Normal ist man im Dezember noch nicht so stabil, und das sind nicht meine Lieblingswettkämpfe. Aber voriges Jahr hat es auch gut geklappt", gab sich Kraft zuversichtlich.

Mit dem neuen Cheftrainer Andreas Widhölzl gibt es für den WM-Dritten von Seefeld 2019 nun bereits den vierten Trainer in seiner Karriere. Erfolgreich war er bisher unter jedem. Ein Ziel für den ersten Winter unter Widhölzl sei auch der Nationencup, sagte der Gewinner von bisher 21 Weltcupbewerben. Da war das ÖSV-Team mit dem nun abgetretenen Trainer Andreas Felder zuletzt erstmals nach mehreren Jahren wieder knapp am Sieg dran: "Das hat uns als Team schon geärgert, den Titel so knapp zu verpassen", merkte Kraft an.

Chiara Hölzl immer konstanter

Für Chiara Hölzl war die erste Saison mit Jump&Reach ein voller Erfolg. Dem Premierensieg folgten fünf weitere und der zweite Rang im Gesamtweltcup. "Früher habe ich doch viel nach meinem Bauchgefühl trainiert. Jetzt haben wir einen genauen Plan, wann welche Reize gesetzt werden", sagte die 22-Jährige, die die neuen Möglichkeiten der Betreuung bestmöglich nutzte.

Auffällig war, dass Hölzl in der vergangenen Saison innerhalb der Wettkämpfe viel konstanter wurde. "Für mich war immer wichtig, Spaß zu haben und dass der ganze Ablauf auf und abseits der Schanze strukturierter ist", betonte sie. Genaue Ziele - im Februar steht die Nordische Ski-WM in Oberstdorf an - möchte Hölzl erst im Herbst definieren.

"Die Erwartungen an mich selbst sind gar nicht höher geworden, ich möchte einfach Spaß haben und wieder dorthin kommen, wo ich schon war", erklärte Hölzl. Eine gemeinsame Medaille mit "Stallkollege" Stefan Kraft im Mixed-Bewerb der WM in Oberstdorf ist in den Träumen aber schon ein Thema.

Für Patrick Murnig brachte der vergangene Winter einen weiteren Höhepunkt. "Diese Saison war eine außergewöhnliche Geschichte, die nur durch Freude an der Arbeit und vor allem auch ein freundschaftliches Verhältnis geschrieben wurde", schilderte der Tiroler die Arbeit mit den beiden Athleten

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