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Spielfreude pur

Zwei Jung-Bullen, die Spaß machen

Sucic (18) und Aaronson (20) auf Überholspur

Im zarten Alter von 18 und 20 Jahren stachen Luka Sucic und Brenden Aaronson beim 3:1-Sieg von Red Bull Salzburg gegen Austria Wien mit ihren Debüt-Treffern heraus. Zwei Jung-Bullen, die viel Spielfreude verspüren und auf der Überholspur sind.

Salzburg hat sich in den letzten Jahren immer wieder als Talenteschmiede ausgezeichnet. Hoffnungsvolle Talente wie Rekord-Abgänge Naby Keïta (zu RB Leipzig), Sadio Mané (zu FC Southampton), Erling Haaland (zu Borussia Dortmund) und jüngst Dominik Szoboszlai (zu RB Leipzig) sind nur vier Beispiele, welche Karrieren auf Top-Leistungen im Bullen-Dress folgen können.

Derzeit spielen sich mit Sucic und Aaronson zwei weitere Hoffnungsträger ins Rampenlicht.

Bullen mit "bester Reaktion" wieder Spitzenreiter

Doch alles der Reihe nach: Salzburg und die Wiener Austria haben sich am Mittwochabend ein furioses Bundesliga-Spiel geliefert. Die Bullen freuten sich nach dem Sprung an die Tabellenspitze im eigenen Stadion speziell über die gelungene Aufholjagd nach dem 0:1-Rückstand. "Ich denke es war die beste Reaktion meines Teams in meiner bisherigen Salzburg-Zeit", strahlte Trainer Jesse Marsch über beide Ohren.

Zwei Debüt-Treffer für Salzburg

Nachdem der österreichische Serienmeister zunächst Chancen am Fließband liegen ließ und durch Ex-Bulle Georg Teigl die Torsperre von 435 Minuten gebrochen wurde, feierten Unruheherd Sekou Koita und Co ein Traum-Comeback.

Nach dem Weckruf drehten die Mozartstädter die Partie durch Koita (65.) und Brenden Aaronson (72.), dessen erstes Tor im Bullen-Trikot gleich ein entscheidendes war.
"Ich bin sehr froh, dass ich das heute geschafft habe. Unsere Mentalität war super und ich genieße es hier zu sein", sagte der US-Amerikaner nach dem Spiel.

Sucic und Aaronson in Top-Form

Mit Luka Sucic wusste auch ein weiterer Jung-Bulle abermals zu überzeugen. Das 18-jährige Eigengewächs, das seit der U15 in Salzburg kickt, genießt seit einigen Monaten das volle Vertrauen von Marsch und bekommt oft vor Rekordeinkauf Noah Okafor und anderen namhaften Mitspielern die Gelegenheit, sich zu zeigen. Der kroatische U19-Nationalspieler kam als Joker in die Partie und schoss in der 94. Minute den 3:1-Schlusspunkt für Salzburg.

Red_Bull_Salzburg, Austria_Wien GEPA/Red Bull
Red Bull Salzburg (rot) und Austria Wien trafen am Mittwoch in der 16. Liga-Runde aufeinander.

Salzburg dreht furioses Spiel gegen Austria Wien

Red Bull Salzburg setzt seine Dominanz in der Fußball-Bundesliga weiter fort. Mit dem 3:1-Sieg (0:0) gegen Austria Wien lachen die Bullen nach der 16. Runde wieder von der Spitze, mussten jedoch …

"Wir haben Mentalität und Furchtlosigkeit bewiesen. Für unsere beiden Premierentorschützen freue ich mich. Ich bin mir sicher, dass wir von Brenden und Luka noch viel sehen werden", gab es Extra-Lob vom Bullen-Dompteur Marsch.

Bullen vor Villarreal-Duell in der Spur

Vor allem Sucic, der Okugawa (Arminia Bielefeld/Leihe) und Ashimeru (RSC Anderlecht) bereits im Herbst in den Schatten stellte, genießt im Bullen-Lager einen hohen Stellenwert und spielte sich im Vergleich zu anderen Hoffnungsträgern viel schneller als gedacht in die Startformation von Marsch. "Ja natürlich ist es sehr schnell gegangen, dass ich hier viele Spielminuten bekommen habe, aber ich freue mich dafür. Ich gebe im Training immer mein Bestes und will das ausnützen so gut es geht", erklärte der gebürtige Linzer.

Aaronson_Marsch, Red_Bull_Salzburg APA/Krugfoto
Zwei US-Amerikaner beim Jubel: Salzburg-Trainer Jesse Marsch (li.) mit Sonderlob für Neuzugang Brenden Aaronson.

Knapp eine Woche vor dem Heimspiel im Europa-League-Sechzehntelfinale gegen den spanischen Club Villarreal, sind die zwei Jung-Bullen, die Spaß machen, in Top-Form. Doch bevor es auf dem internationalen Parkett ans Eingemachte geht, müssen die Salzburger am Samstag (LIVETICKER ab 16.50 Uhr) gegen die WSG Tirol ran. Da könnte Maximilian Wöber, der nach seiner Oberschenkelverletzung wieder das Training aufgenommen hat, sein Comeback geben.

(Quelle: SALZBURG24)

Salzburg dreht furioses Spiel gegen Austria Wien

Red Bull Salzburg setzt seine Dominanz in der Fußball-Bundesliga weiter fort. Mit dem 3:1-Sieg (0:0) gegen Austria Wien lachen die Bullen nach der 16. Runde wieder von der Spitze, mussten jedoch nach 435 Minuten am Stück ohne Gegentor einen Treffer einstecken.

Die Salzburger gewannen am Mittwoch auch ihr fünftes Pflichtspiel in diesem Kalenderjahr.

Jesse Marsch bastelte die Start-Aufstellung im Vergleich zur Samstagspartie gegen die Wiener im Cup gleich auf fünf Positionen um. Neu in die sogenannte "B-Elf" rutschten Mergim Berisha, Brenden Aaronson, Oumar Solet, Antoine Bernede und Noah Okafor.

Enock Mwepu war zudem gar nicht im Kader und bekam eine Pause, wurde SALZBURG24 auf Anfrage mitgeteilt.

Furiose Startphase

Schnell, attraktiv und viele Torraumszenen: So lässt sich die Anfangsphase dieses Duells kurz beschreiben.

Zu Beginn ging es gleich flott hin und her und die Austria fand in der dritten Minute schon eine Top-Chance vor: Über ihre linke Seite brachen die Wiener durch und kamen nach einem Zuspiel von Manprit Sakaria in Person von Ex-Bulle Georg Teigl zum Schießen.

Den Hochkaräter konnte Oumar Solet im letzten Moment noch auf der Linie per Grätsche klären. Noch in der selben Aktion hielt auch noch Andre Ramalho seinen Fuß in einen Schuss und so verpuffte die Doppel-Chance der Gäste.

Auch Salzburg klopft an

Sekou Koita (12.) war auf Seiten der Bullen der auffälligste Spieler. Der Malier schloss aus aussichtsreicher Position ab und scheiterte aus rund elf Metern nur an Patrick Pentz, der mit einer Glanztat das 0:0 festhielt und generell eine Top-Leistung zeigte.

Red_Bull_Salzburg, Austria_Wien GEPA/Red Bull
Red Bull Salzburg (rot) und Austria Wien trafen am Mittwoch in der 16. Liga-Runde aufeinander.

Nur vier Minuten später trat erneut Koita (16.) in Erscheinung. Zunächst tanzte der 21-jährige Malier die gesamte Abwehr der Wiener aus, setzte den Ball allerdings aus elf Metern knapp neben das Gehäuse – die nächste Großchance ohne Ertrag.

Berisha mit Luftloch

Der deutsche U21-Nationalspieler Mergim Berisha bekam kurz später einem Stanglpass von Kristensen serviert, traf fünf Meter vor dem Tor die Kugel nicht richtig. Eine solche Möglichkeit ließ Berisha in der Vergangenheit nicht so oft aus.

Ex-Bulle Teigl schockt Salzburg

Ausgerechnet Ex-Bulle Georg Teigl, der von 2011 bis 2014 in Salzburg war, (59.) traf in der stärksten Phase des Meisters nach einer schönen Flanke von Benedikt Poulsen zur 1:0-Führung der Wiener. Nach 435 Minuten am Stück ohne Gegentreffer fingen sich die Bullen somit wieder ein Tor ein. "Es war ein richtig gutes Spiel von uns, vor allem nach dem 0:1", sagte Salzburg-Trainer Jesse Marsch.

Unruheherd Koita gleicht aus

Und wieder Koita im Mittelpunkt: Der Malier (65.) zog nach einem Querpass vom eingewechselten Patson Daka zum 1:1-Ausgleich ab. Zuvor leitete der umtriebige Brenden Aaronson die Aktion mit einem gelungenen Dribbling auf der rechten Seite ein.

"Ich bin mit dem Auftritt meiner Mannschaft sehr zufrieden. Auch mit der Führung war klar, dass es schwer wird den Spielstand zu halten. Da Salzburg richtig gedrückt hat, haben sie als besseres Team verdient gewonnen", resümierte Austria-Wien-Trainer Peter Stöger.

Aaronson überzeugt und trifft

Innerhalb von sieben Minuten drehten die Bullen schlussendlich das Duell: Aaronson (72.) zirkelte die Kugel nach zwei Körpertäuschungen ins rechte lange Eck – ein Traumtor und somit auch sein erster im Bullen-Trikot. "Ich bin sehr froh, dass ich das heute erreichen konnte. Unsere Mentalität war super und ich genieße es hier zu sein", sagte der US-Amerikaner nach dem Spiel zu Sky.

Auch der 18-jährige Joker Luka Sucic durfte jubeln: Das Eigengewächs machte in der letzten Spielminute mit seinem Premierentor zum 3:1-Endstand den Deckel drauf. Und so lacht Salzburg nach der 16. Runde wieder von der Spitze.

"Ich freu mich extrem, dass mir der Trainer das Vertrauen schenkt. Bei mir ist sehr schnell gegangen und ich freue mich über mein erstes Tor", sagte Sucic abschließend.

Bundesliga: Red Bull Salzburg – Austria Wien 3:1 (0:0)

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