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In der Winterpause

Szoboszlai bestätigt Abgang aus Salzburg

Wechselt Top-Talent nach Leipzig?

Dominik Szoboszlai GEPA/Red Bull
Dominik Szoboszlai wird seine Zelte in Salzburg abbrechen.

Dominik Szoboszlai wird Fußball-Meister Red Bull Salzburg in der Winterpause definitiv verlassen. Der Ungar meinte im Sky-Interview auf die Frage, ob die zwei verbleibenden Spiele in diesem Kalenderjahr seine letzten für die Bullen seien: "Ja, genau."

Wohin die Reise geht, wollte der Ungar nicht verraten. "Ich habe meine Entscheidung noch nicht getroffen."

Zuletzt wurde RB Leipzig in Medienberichten als möglicher neuer Arbeitgeber von Szoboszlai genannt. Für den 20-Jährigen dürfte Salzburg eine vertraglich fix festgelegte Ablösesumme von kolportierten 25 Millionen Euro kassieren.

Red Bull Salzburg, LASK GEPA/Red Bull
Am Sonntag traf im Bundesliga-Spitzenspiel Red Bull Salzburg (rot) auf den LASK.

Bullen drehen LASK-Spiel und sind wieder Leader

Red Bull Salzburg hat am Sonntag im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga die Tabellenführung zurück erobert. Mit einem 3:1-Sieg (0:1) lachen die Bullen nach der elften Runde trotz Pausenrückstands …

Sportlich sind die Bullen wieder auf Kurs. So spiegelt die Bundesliga-Tabelle seit Sonntag wieder die altbekannten Kräfteverhältnisse wider. Red Bull Salzburg übernahm durch einen 3:1-Heimsieg über den LASK zur Halbzeit des Grunddurchgangs wieder mit zwei Punkten Vorsprung die Spitzenposition von den Linzern. "Wir sind jetzt dort, wo wir hingehören - auf Platz eins", tönte Offensivspieler Dominik Szoboszlai.

Zur Pause hatten die Oberösterreicher noch mit 1:0 geführt, dann aber zeigte der Serienmeister seine Klasse. "Wir haben in der Halbzeit über unsere Mentalität gesprochen und dass wir mehr ins Spiel kommen, wenn wir mit unserer Geschwindigkeit und Power spielen. Am Anfang der zweiten Hälfte haben wir dann relativ gut gespielt", erklärte Trainer Jesse Marsch und sprach von einem "Mentalitätsmatch".

Marsch als Kandidat beim BVB?

Für das Titelrennen habe der Prestigeerfolg keine gravierenden Auswirkungen, betonte der US-Amerikaner. "Ich glaube, die Liga ist sehr, sehr knapp dieses Jahr. Wir haben viel Respekt vor dem LASK, Rapid und Sturm. Alle Mannschaften spielen super im Moment."

In der entscheidenden Phase im Frühjahr wird Salzburg nicht mehr auf Szoboszlai setzen können, weil der Ungar die Bullen nach eigenen Angaben in der Winterpause verlassen wird. Marsch hingegen dürfte den Mozartstädtern noch länger erhalten bleiben, auch wenn sein Name in Spekulationen um die Nachfolge des am Sonntag gefeuerten Dortmund-Betreuers Lucien Favre auftauchte. "Die Arbeit hier macht mir viel Spaß, meine Konzentration bleibt immer bei unserem Verein", erklärte Marsch.

Cup-Schlager gegen Rapid wartet

Sein Club trifft in diesem Kalenderjahr noch jeweils daheim im Cup-Achtelfinale am Mittwoch auf Rapid und am darauffolgenden Sonntag auf den WAC. Der LASK nimmt am Mittwoch im Cup gegen Elektra Abschied von der alten Gugl und reist dann am Sonntag zum Jahresabschluss zur Austria.

In diesen beiden Partien gilt es für die Oberösterreicher, die Enttäuschung über die Niederlage im Spitzenspiel abzuschütteln. "Die Gegentore waren bitter. Solche Fehler darf man sich nicht erlauben", ärgerte sich Trainer Dominik Thalhammer.

Salzburger Schlager patzt gegen Bullen

Den wohl folgenschwersten Patzer in diesem Match leistete sich Alexander Schlager, der Mergim Berisha das vorentscheidende 2:1 ermöglichte. "Das war eine blöde Situation, die ich besser klären muss. Es tut mir leid für die Mannschaft", zeigte sich der ÖFB-Teamgoalie selbstkritisch.

Schlager produzierte, vom Salzburger Pressing unter Druck gesetzt, einen Fehlpass beim Herausspielen - zu einer derartigen Situation hätte es aber laut Thalhammer gar nicht kommen sollen. "Wir haben im Vorfeld gewusst, Rückpässe sind gegen Salzburg keine gute Sache, weil sie diese Bälle anlaufen. Wir haben gewusst, dass wir weiträumig klären müssen. In den ersten 15 Minuten nach der Halbzeit haben wir das nicht gut getan. Beide Tore wären zu verhindern gewesen", resümierte der LASK-Coach.

Thalhammer trauerte einem Erfolgserlebnis nach. "Wir sind sehr, sehr enttäuscht. Jeder hat das Gefühl, dass ein Punktegewinn möglich gewesen wäre. Doch wir haben gesehen, dass wir Salzburg Probleme bereiten können", erklärte der 50-Jährige.

(Quelle: APA)

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