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Rekord eingestellt

Turbo-Bullen beenden Linzer Titelträume

Salzburger kicken LASK aus Meisterrennen

Gegen die Salzburger ist derzeit kein Kraut gewachsen. Im vierten Play-off-Spiel der Fußball-Bundesliga zeigen die Bullen auch dem LASK die Grenzen auf. Mit einem 3:1-Sieg eilen die Bullen zum nächsten Rekord und beenden somit die Titelträume der Linzer.

Salzburg

Das Torverhältnis des Spitzenreiters spricht Bände: 21:2 sind nur ein kleiner Beweis, dass die Bullen im österreichischen Spitzenfußball für jeden Gegner eine Nummer zu groß sind.

Salzburg stellt Start-Rekord ein

Die Salzburger wirkten von Beginn an zielstrebiger, aktiver und gedanklich schneller. Daraus resultierte – wie schon in den vergangenen Duellen – eine sehr frühe und komfortable Führung.

Der Mann der Stunde, Dominik „Szobo“ Szoboszlai zeigte abermals groß auf und drückte dem Spiel den Stempel auf. Der 19-Jährige düpierte nach einer Balleroberung von Mohamed Camara und einem Doppelpass von Patson Daka und Enock Mwepu LASK-Keeper Alexander Schlager bereits in der 8. Spielminute. "Wir haben die Anfangsphase verschlafen", analysierte LASK-Trainer Valerien Ismael.

Marsch adelt Szoboszlai

"Unsere Mannschaft ist überragend. Szobo spielt so gut jetzt, das ist Wahnsinn. Ich habe Szabo vor dem Mannschaftstraining gesagt, dass es nun seine Zeit ist", streute Bullen-Trainer Jesse Marsch dem Ungar Rosen.

Daka mit irrem Torschnitt

Nur 160 Sekunden später lieferte „Szobo“ mit einer Hereingabe von links den Traum-Assist das 2:0 von Patson Daka. Der Toptorjäger aus Sambia erzielte mit dem 18. Salzburg-Tor in der Anfangsviertelstunde sein 23. Saisontor. Die Turbo-Bullen schlugen somit erneut zu und stellten den Bundesliga-Rekord von Rapid Wien von 1985 ein. Daka braucht somit im Schnitt 58 Minuten für ein Tor. Zum Vergleich: Ein gewisser Erling Haaland benötigte pro Tor 61 Minuten im Dress der Bullen.

Vom LASK kam in Hälfte eins wenig bis gar nichts. Die Linzer wurden nur nach ruhenden Bällen und speziell nach Eckbällen gefährlich.

Ausgleich nach LASK-Drangperiode in der Luft

Die Halbzeitansprache von LASK-Trainer Valerien Ismael dürfte bei den Oberösterreichern gewirkt haben. Die Linzer traten viel selbstbewusster und offensiver auf. Nach etlichen Standardsituationen wurde der LASK aktiver und kam durch U21-Nationalspieler Marko Raguz wieder ins Spiel zurück. Ein hoher Ball über die Salzburger Defensive verwertete Raguz (56.) überlegt zum 2:1. 

"Es war gut, dass wir in einem so knappen Spiel waren und wir immer gefordert worden sind", sagte Salzburg-Trainer Jesse Marsch.

Danach roch es lange nach Ausgleich. Die Linzer warfen in einer 15-minütigen Drangperiode alles nach vorne, wurden allerdings für den Aufwand nicht mehr belohnt.

Vallci macht Deckel drauf

Gerade in der besten LASK-Phase setzte Albert Vallci (81.) nach einem Szoboszlai-Kopfball den Schlusspunkt zum 3:1. Der Salzburg-Verteidiger wurde abgeköpft und drückte den Ball über die Linie.

Die Titelträume der Linzer wurden von den Bullen jäh beendet. 14 Punkte beträgt der Vorsprung des Serienmeisters gegenüber den Grunddurchgang-Führenden.

Wohl zu groß, um in den verbleiben sechs Runden noch vorne mitmischen zu wollen. Der LASK muss nun aufpassen, dass er nicht die internationalen Startplätze verpasst.

Salzburg gegen LASK: LIVETICKER zum Nachlesen

(Quelle: SALZBURG24)

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