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Erste Liga: Grödig fordert den Leader

Zweitligist Grödig muss am Freitag gegen den Tabellenführer Admira Wacker bestehen.

Gleich zwei Mal geht es innerhalb von vier Tagen gegen den FC Trenkwalder Admira. Zunächst beschließen der SVG und der Tabellenführer aus der Südstadt am Freitag, 08.04. mit dem TV-Live- Spiel der 27. Runde der "Heute für Morgen"-Erste Liga das dritte Viertel und eröffnen am kommenden Dienstag im Rahmen des 28. Spieltags das letzte Viertel der Saison 2010/11. Didi Kühbauer´s Truppe hat schon Ende Oktober letzten Jahres ein prallvolles Füllhorn von Göttin Fortuna benötigt, um ungeschlagen die Heimreise aus der Untersbergarena antreten zu können, denn buchstäblich in der letzten Sekunde der vierminütigen Nachspielzeit gelang Daniel Toth mit einem Tausendguldenschuss der Ausgleich zum überaus glücklichen 1:1.

 Am vergangenen Freitag erlitt die die Admira in der heimischen Trenkwalder-Arena gegen Tabellenschlusslicht Vienna eine sensationelle 1:3-Niederlage und verhagelte damit Trainer Kühbauer die Feier zu seinem 40. Geburtstag gründlich. Ob diese Heimpleite auch Spuren in Form von Verunsicherung und/oder vermindertem Selbstbewusstsein hinterlassen hat, darf angesichts der Qualitäten von Jezek & Co allerdings stark bezweifelt werden. Für Trainer Heimo Pfeifenberger und seine Schützlinge bringt der Rückblick auf den starken Auftritt gegen den Meisterschaftsfavoriten eine zusätzliche Portion Selbstvertrauen, denn gerade dieses 1:1 hat bewiesen, dass Grödig durchaus in der Lage ist, mit den Top-Teams der Liga mitzuhalten - nicht nur in kämpferischer, sondern auch in spielerischer Hinsicht. Und die Tatsache, dass der SVG in den letzten drei Spielen ungeschlagen geblieben ist, sollte die Brust der Grödiger Kicker noch etwas breiter werden lassen. Leider ist der SVG-Trainer zu einer Umstellung in der Innenverteidigung gezwungen, denn Max Karner fasste nach seiner roten Karte von Hartberg ordentlich Schmalz aus und bekam eine Sperre von nicht weniger als vier Spielen aufgebrummt. Damit fehlt Max Karner in beiden Spielen gegen die Admira, gegen Austria Lustenau und auch noch gegen die Vienna, es sei denn, der Einspruch des SVG gegen die Höhe der Sperre - wird voraussichtlich in der Karwoche behandelt - hat Erfolg und das Ausmaß der Strafe wird reduziert. Fraglich ist auch Issiaka Ouédraogo, der in Hartberg einiges auf die Socken bekommen und dabei unglaubliche Nehmerqualitäten bewiesen hat. Es sieht aber derzeit so aus, als ob der Burkinabé bis zum Spieltag wieder fit wird.

(Quelle: S24)

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