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Nach Trainer-Wechsel

"Neue" Wolfsburger fordern Bullen in Königsklasse

Salzburger heben morgen nach Deutschland ab

Salzburg, Wolfsburg FMT-Pictures/KJ
Salzburg (weiß) trifft in der Champions League am Dienstag beim Rückspiel auf Wolfsburg. (ARCHIVBILD)

Nach drei gespielten Runden in der Königsklasse steht der FC Red Bull Salzburg mit zwei Siegen und einem Remis mit sieben Punkten an der Spitze der Gruppe G. Schon am Dienstag wartet auf die Bullen allerdings die nächste Beweisprobe. Sie treffen auf eine „ganz andere“ Wolfsburger Mannschaft.

Am Dienstag treffen die Bullen auf den deutschen Bundesligisten VfL Wolfsburg (18:45 Uhr, Wolfsburg Arena). Das Spiel wird vom portugiesischen Schiedsrichter Artur Dias Soares Ribeiro geleitet.

 

Bullen führen Gruppe G an

Nach drei gespielten Runden in der Königsklasse steht der FC Red Bull Salzburg mit zwei Siegen und einem Remis mit sieben Punkten an der Spitze der Gruppe G. Die beiden Salzburger Heimsiege (gegen Lille und Wolfsburg) sind die einzigen Spiele in der Gruppe G, die bisher nicht unentschieden geendet haben. Dennoch ist die Tabellensituation insgesamt nach wie vor eng und es ist – wie im Fußball üblich – das nächste Spiel das wichtigste.

Salzburg, Wolfsburg, Champions League, Okafor Getty/Red Bull
Noah Okafor (re.) traf gegen Wolfsburg doppelt und wurde von der UEFA zum besten Spieler des Duells gewählt.

Salzburg feuert nächstes Spektakel ab

Tollhaus. Spektakel. Tore. Red Bull Salzburg setzt den nächsten Meilenstein in der Champions League. In der dritten Runde gewinnen die Bullen am Mittwoch gegen Wolfsburg mit 3:1 (1:1) und stehen vor …

Salzburg-Trainer Jaissle rechnet mit „anderer Mannschaft“

Trainer Matthias Jaissle meint dazu: „Wir sind bisher ganz gut damit gefahren, dass wir nicht anfangen, zu rechnen – sondern uns darauf konzentrieren, unsere Art des Fußballs auf dem Platz zu bringen und frech und mutig aufzutreten. Das ist den Jungs bisher prima gelungen.“

Der Erfolg vom ersten Aufeinandertreffen spielt für den Trainer der Roten Bullen keine Rolle mehr, auch weil sich die Ausgangslage etwas verändert hat: „Was im Hinspiel war, ist vorbei. Die Partie in Wolfsburg hat damit nichts zu tun. Ich bin mir sicher, dass wir auf eine ganz andere Wolfsburger Mannschaft treffen werden. Alleine schon, weil ein neuer Trainer mit neuen Ideen im Amt ist.“

 

Das mache die Vorbereitung sicher nicht einfacher. Aber die Bullen würden ohnehin versuchen, sich in erster Linie auf ihr Spiel zu konzentrieren. „Auch wenn wir sehr gut in die Gruppenphase gestartet sind, sind wir jetzt sicher nicht plötzlich der Favorit. Wir spielen morgen gegen ein deutsches Top-Team, das über sehr viel Qualität verfügt. Das haben sie beim 2:0 in Leverkusen eindrucksvoll gezeigt.“

 Wöber: „Heiß auf Sieg“

Max Wöber ergänzt: „Unser Ziel ist wie immer: Wir wollen auch dieses Spiel gewinnen und sind alle schon heiß darauf. Aber wir wissen auch sehr genau, gegen wen wir antreten und haben den nötigen Respekt. Uns ist bewusst, dass wir wieder auf höchstem Niveau spielen müssen, um aus Wolfsburg etwas mitzunehmen. Die Tabellensituation haben wir zwar im Hinterkopf, mehr aber auch nicht.“

 800 Fans dürfen Königsklassen-Match begleiten

Begleitet bzw. unterstützt wird die Mannschaft von rund 800 Salzburger Fans, die in der Wolfsburg Arena mit dabei sein werden und sich in einem (ausverkauften) Sonderzug, per Flugreise sowie als Selbstanreisende auf nach Wolfsburg machen werden.

Van Bommel als Wolfsburg-Coach abgelöst

Mark van Bommel, im Hinspiel noch Trainer des VfL Wolfsburg, wurde vergangenen Montag als Cheftrainer abgelöst. An seiner Stelle werden die Niedersachsen künftig von Florian Kohfeldt betreut. Mit ihm gab es in der Meisterschaft am letzten Samstag auswärts bei Bayer Leverkusen gleich einen 2:0-Erfolg (Tore: Nmecha, Arnold). In der Tabelle liegen die Wolfsburger derzeit auf Platz 7.

(Quelle: SALZBURG24)

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