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EM-Quali

Alaba für Länderspiele fit

David Alaba, ÖFB, Fußballnationalteam APA/HANS PUNZ
ÖFB-Star David Alaba (re.) droht auszufallen.

David Alaba hat im Hinblick auf die EM-Qualifikationsspiele der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft am Donnerstag in Wien gegen Polen und am Sonntag in Haifa gegen Israel Entwarnung gegeben. Der Bayern-Profi meldete sich fit und wollte noch am (heutigen) Dienstag voll ins Mannschaftstraining einsteigen.

"Es ist alles okay", sagte Alaba. "Ich gehe davon aus, dass ich am Donnerstag spiele." Der Wiener hatte zuletzt immer wieder mit einer Sehnenreizung beim Ischiasnerv zu kämpfen, die in den Oberschenkel ausstrahlte. Deshalb absolvierte der Linksverteidiger am Montag noch eine Untersuchung in München, ehe er am Abend im ÖFB-Camp eintraf. Für den Auftakt in die EM-Quali zeigte sich Alaba optimistisch. "Ich sehe, dass die Mannschaft hungrig ist und erfolgreich Fußball spielen will." Schon im Vorjahr hat der 26-Jährige eine positive Tendenz bei der ÖFB-Auswahl festgestellt. "In der Nations League gab es Höhen und Tiefen, aber man hat gesehen, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt hat."

Duell mit Lewandowski

Die Nagelprobe steigt am Donnerstag, wenn die Truppe von Teamchef Franco Foda gegen die von Bayern-Goalgetter Lewandowski angeführte hochkarätige polnische Offensive bestehen muss. Seinen Clubkollegen beschrieb Alaba als "sehr zielorientiert. Er arbeitet hart an sich." Es gehe im Wiener Happel-Stadion aber nicht nur darum, den großen Star der Gäste in Schach zu halten. "Die Polen bringen auf mehreren Positionen große Qualität mit." Das Verhältnis zu Lewandowski, mit dem er seit Sommer 2014 bei den Bayern spielt, sei exzellent, erzählte Alaba. "Wir verstehen uns in der Kabine sehr gut, man wächst über die Jahre zusammen." In dieser Zeit erlebte das Duo gemeinsam viele Höhen, aber auch Tiefen wie zuletzt das Champions-League-Aus gegen Liverpool. "Man muss versuchen, diese Tiefschläge wegzustecken", erklärte Alaba.

Teamchef Foda mit Personalsorgen

Fix nicht zur Verfügung stehen dem Nationaltrainer die Offensivspieler Guido Burgstaller und Hannes Wolf sowie Innenverteidiger Philipp Lienhart. An ihrer Stelle wurden Marc Janko, Karim Onisiwo und Maximilian Wöber nachnominiert.

(APA)

(Quelle: APA)

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