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Motivierter Salzburger

Laimer über "riesige Team-Qualität" und Ansprüche

Vorfreude bei ÖFB-Spielern steigt

Der Countdown für das erste EM-Spiel der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft am Sonntag gegen Nordmazedonien läuft. Nach der Ankunft am Dienstag im Basisquartier in Seefeld absolvierte die ÖFB-Auswahl am Mittwochvormittag das erste Training in Tirol, am Samstag hebt bereits der Flieger Richtung Bukarest ab.

Die Vorfreude unter den Spielern auf das Auftakt-Match steigt, wie der Salzburger Konrad Laimer unmittelbar vor der Einheit betonte. "Mit der Anreise hierher merkt man schon, dass jetzt die entscheidende Phase kommt."

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Bei Familien Kraft getankt

Die Zeit zwischen dem Slowakei-Match am Sonntagabend und dem Beginn der Anreise Dienstagmittag konnten die Kicker noch einmal dazu nützen, um ihre Familien zu besuchen. "Das hat sehr gut getan, ich habe noch einige schöne Stunden verbracht", erzählte der Aberseer (Flachgau). "Jetzt sind wir hochmotiviert und bereit, loszulegen."

Großes Ziel ist der Einzug in die K.o.-Phase, daher wäre ein Sieg über Nordmazedonien von großer Bedeutung. "Wir haben riesige Qualität in der Mannschaft, da ist es natürlich unser Anspruch, die Gruppe zu überstehen", erklärte der 24-Jährige.

 

ÖFB-Konkurrenzkampf spornt Laimer an

Mit den Nordmazedoniern machte man bisher gute Erfahrungen – beide Duelle in der vergangenen EM-Qualifikation wurden gewonnen. "Dass wir schon zweimal gegen sie gespielt haben, macht es um einiges einfacher, weil wir den Gegner schon kennen", sagte der Leipzig-Profi.

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Gepostet von Das Nationalteam am Mittwoch, 9. Juni 2021

Ob Laimer am Sonntag der Startformation angehört, ist noch offen. Beim 0:1 vor einer Woche in England war der Zentrumsspieler eine Stunde lang im Einsatz, beim 0:0 gegen die Slowakei in der zweiten Hälfte. "Ein gewisser Konkurrenzkampf ist kein Nachteil. Da wird jeder einzelne noch einmal besser, weil er weiß, wenn er nicht die maximale Leistung bringt, wartet schon ein anderer, der genauso gute Qualitäten hat. Dass wir so einen breiten Kader haben, macht unsere Mannschaft so gut", meinte der 24-Jährige.

Kein Kopfzerbrechen nach maue Testspiel-Ergebnisse

In den jüngsten Freundschaftspartien konnte das ÖFB-Team diese Stärke nicht wirklich unter Beweis stellen, was Laimer aber kein großes Kopfzerbrechen bereitet. "Da haben wir noch etwas probiert. Testspiele sind dazu da, um sich zu finden. Jetzt gilt es zu analysieren, die Erkenntnisse mit in die Trainingswoche zu nehmen, sich noch einmal zu verbessern und dann am Sonntag die bestmögliche Leistung zu bringen. Dann zählt's, dann geht's um Punkte."

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Marko Arnautovic (R/AUT) gegen Patrik Hrosovsky (SVK) am Sonntag, 6. Juni 2021, während dem EURO 2020 Vorbereitungsspiel zwischen Österreich und Slowakei im Wiener Ernst Happel-Stadion. Das ÖFB-Team bestreitet im Rahmen der UEFA EURO 2020 am 13.6.2021 das erste Gruppenspiel gegen Nordmazedonien.

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Lazaro: "Jetzt liegt es an uns"

Auch Valentino Lazaro präsentierte sich voller Tatendrang. "Hier ist alles sehr gut organisiert, wir können uns perfekt vorbereiten. Der volle Fokus ist da, alles ist angerichtet, jetzt liegt es an uns", meinte der 25-jährige Flügelspieler. Lazaro verbrachte die freie Zeit in seiner steirischen Heimat. "Das war für den Kopf sehr wichtig."

 

Wichtig wird auch sein, dass der ÖFB-"Regenerationstag" keine positiven Corona-Tests zur Folge hat – die jüngsten Entwicklungen bei den Spaniern und Schweden dienen als warnendes Beispiel. Laimer zeigte sich jedoch gelassen. "Das hat man schon davor gewusst, dass wahrscheinlich nicht alles ganz gut über die Bühne gehen wird und es den einen oder anderen Fall geben wird. Wichtig ist, dass jeder einzelne die volle Verantwortung für sich selbst übernimmt und sich so gut wie möglich schützt. Das haben wir bisher alle super gemacht, und das gilt es weiter zu machen."

Keine Corona-Infektion bei Nationalteam

Bisher gab es in keinem einzigen Lehrgang des Nationalteams eine nachgewiesene Corona-Infektion. Sämtliche Spieler und Betreuer unterzogen sich am Dienstag vor der Abreise nach Tirol jeweils einem PCR- und einem Antigentest, alle Proben fielen negativ aus. Am Donnerstag steht ein weiterer Antigentest an, am Freitag erfolgt der vor dem Nordmazedonien-Match obligatorische UEFA-PCR-Test.

(Quelle: SALZBURG24)

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