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EURO-Ankick: Startschuss zum großen Mitfiebern

Millionen Fußball-Fans in Extase

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Österreichische Fans sind vor dem Beginn der EURO 2020 bereits voll im Fußball-Fieber. (ARCHIVBILD)

Die Erwartungen an die Fußball-EM 2021 sind nicht gerade bescheiden. "Europa lebt und feiert das Leben. Europa ist zurück", brachte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin vor dem Start des Turniers in elf Ländern die Stimmungslage auf den Punkt. Heute geht es los.

Das Mammutprojekt war nicht für eine Pandemie konzipiert worden, nach der Verschiebung auf dieses Jahr wurde der Termin aber nicht noch einmal angetastet. Der große Einfluss von Covid-19 bleibt jedoch auch trotz weitgehend guter Zahlen.

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Die Fußball-EM löst in Salzburg gemischte Gefühle aus. (ARCHIVBILD)

EM-Euphorie in Salzburg eher schaumgebremst

EM-Muffel hier, Nationalteam-Freaks dort. Für viele gibt es die nächsten vier Wochen nur ein Thema: Die Fußball-Europameisterschaft. Andere hingegen wissen nicht einmal, dass morgen auf der größten …

60 Jahre Europameisterschaft

Die EURO, die offiziell weiter den Zusatz 2020 trägt, ist das bisher größte Sportevent der Corona-Zeit und soll an allen Spielorten mit Zuschauern stattfinden. Die Idee für das paneuropäische Turnier geht auf den früheren UEFA-Präsidenten Michel Platini zurück. Anlässlich des 60-Jahre-Jubiläums der ersten Europameisterschaft wollte der Kontinentalverband eine besonders denkwürdige Endrunde. 13 Städte sollten ursprünglich dabei sein, doch Brüssel sprang frühzeitig wegen hausgemachter Streitigkeiten ab. Später sagte auch Dublin ab, Bilbao wurde durch Sevilla ersetzt.

2.000 Österreich-Fans vor Ort

Der Besuch der Fußball-EM ist für die Fans mit Auflagen verbunden. Die Corona-Pandemie hat die Reiselust gehemmt und die Stadionkapazitäten teils arg beschränkt. An die 2.000 rot-weiß-rote Schlachtenbummler werden das ÖFB-Team bei seinen drei Gruppenspielen in Bukarest und Amsterdam jeweils dennoch im Stadion unterstützen. Knapp sieben Prozent der anfangs interessierten Österreicher finden Einlass.

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Im direkten Vergleich: Österreich gegen Nordmazedonien vor dem ersten Spiel in der Gruppe C.

3.000 Zuschauer haben Österreichs torloser Generalprobe gegen die Slowakei im Wiener Happel-Stadion beigewohnt, bei den EM-Spielen in Bukarest gegen Nordmazedonien (13. Juni) und die Ukraine (21.) sowie in Amsterdam gegen die Niederlande (17.) sind wesentlich mehr zugelassen. 13.000 Menschen dürfen in die Arena Nationala in Bukarest (25 Prozent Auslastung). Je 2.000 Tickets sind für Österreich und seine Gegner reserviert. Der überwiegende Rest der Plätze wird dem "neutralen Sektor" zugerechnet und wohl von einheimischen Zuschauern besetzt sein.

Public Viewing im kleinen Rahmen

Mit den Corona-Lockerungen ist bei entsprechender Einhaltung der Auflagen nun doch Public Viewing während der Fußball-EM möglich. Auf Mega-Events mit großen Zuschauermengen darf man zwar erst beim nächsten Turnier, der WM, hoffen, aber zumindest gibt es einige Orte, an denen Fans gemeinsam außerhalb der eignen vier Wände mitfiebern können.

Kein großes Public Viewing in der Mozartstadt

In der Stadt Salzburg wird es heuer kein klassisches Public Viewing geben. Auch andere große Gemeinden im Bundesland verzichten auf nicht-kommerzielle öffentliche Übertragungen.

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In zahlreichen Salzburger Bars und Gasthäusern könnt ihr die Europameisterschaft gemeinsam erleben.

Public Viewing-Möglichkeiten in Salzburg

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Das habe nur bedingt mit den geltenden Corona-Bestimmungen zu tun, sagte etwa ein Sprecher der Landeshauptstadt zur APA. Vielmehr sehe man die Zeit der großen Public Viewings als vorbei. "Nur Spiele und Erfolge des eigenen Teams führen auch zu gefüllten Fan-Zonen. Außerdem gibt es mehr Konkurrenz durch Wirtshäuser, Bars und Restaurants." So seien TV-Geräte oder Videowalls zuletzt immer größer und billiger und damit für die Lokalbetreiber auch wirtschaftlicher geworden. Von den fehlenden Public-Viewing-Möglichkeiten dürfte darum die Gastronomie profitieren.

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Während der EM 2008 fand das letzte große Public Viewing in der Stadt Salzburg statt. (ARCHIVBILD)

Hier könnt ihr die Fußball-EM in Salzburg sehen

Am Freitag startet mit der Fußball-EM das erste Großevent seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Große Zuschauermengen, die sich zum Public Viewing treffen, werden zwar ausbleiben, allerdings gibt es in …

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Das Sternbräu in der Salzburger Altstadt wird in seinem Biergarten auch heuer wieder eine große Videowall für sitzende Gäste aufstellen. Eine sichere Bank für Fans in der Mozartstadt sind auch die klassischen Braugasthäuser Raschhofer's Rossbräu, Friesacher's Einkehr, Stiegl's Brauwelt, die Weißbierbrauerei "Die Weisse" oder die Volkswirtschaft "Fuxn" – und die ohnehin stets sportübertragungsaffinen Irish Pubs in der Stadt. Einen Aussetzer bei der Großveranstaltung macht dieses Jahr das Augustiner Bräu im Stadtteil Mülln.

HIER findet ihr den gesamten Überblick für das Bundesland Salzburg.

Italien und Türkei machen Startschuss

Mit einjähriger Verspätung startet am Freitag die aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschobene paneuropäische Fußball-EM. Die hoch gehandelten Italiener bekommen es im Auftaktspiel im Römer Olympiastadion (21.00 Uhr) mit der Türkei zu tun. Österreich (im S24-LIVETICKER) steigt erst am Sonntag ins Turniergeschehen ein, matcht sich da in Bukarest mit Nordmazedonien. Die weiteren Gegner von Kapitän Julian Baumgartlinger und Co. in Pool C sind mit der Niederlande und der Ukraine höher eingeschätzt.

Als Titelverteidiger bei dem in elf Ländern ausgetragenen Event geht Portugal ins Rennen. Das Team rund um Superstar Cristiano Ronaldo hat aber gleich in der Gruppenphase mit dem für die Buchmacher als Turnierfavorit geltenden Weltmeister Frankreich und auch Deutschland eine enorm schwierige Gruppe zu meistern. Die besten zwei Teams jeder Gruppe sowie die vier besten Dritten steigen ins Achtelfinale auf.

(Quelle: SALZBURG24/APA)

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